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Der Vorsitzende des AStA der Universität, Martin Lücke, wies darauf hin, dass mit der "Tarnbezeichnung" "Verwaltungsgebühren" nun erstmals flächendeckend Studiengebühren in NRW eingeführt werden sollen. Eine Verwendung solcher Gebühren zum Bestreiten eines tatsächlichen Verwaltungsaufwands sei, so Lücke, bei den Plänen der Landesregierung ohnehin nicht vorgesehen, deshalb lohne sich auf jeden Fall außerdem eine juristische Überprüfung dieser Maßnahme, der Wis-senschaftsministerin Behler keine Chance auf Erfolg einräumt, wie sie in Bielefeld einen Tag nach der studentischen Vollversammlung sagte. Behler war schon vor Wochen vom AStA und der Bielefelder Hochschulgruppe der Friedrich-Ebert-Stifung am 17. Mai zu einer Diskussion über Hochschulreform in die Universität Bielefeld eingeladen worden. Aus aktuellem Anlass ging es dann aber im völlig überfüllten Hörsaal 4 nur um das Studienkonten-Modell und die Gebühren, über deren Erhebung Ende Mai oder Anfang Juni entschieden werde, so Behler. Danach würde die Landesregierung in die öffentliche und politische Diskussion gehen. Sie hoffe, wie sie sagte, auf eine "muntere" Diskussion und: "Sie tragen ja auch kräftig dazu bei". In einem Interview im WDR sagte Rektor Dieter Timmermann, dass "wir natürlich aufmerksam verfolgen werden, was in Düsseldorf weiter geschieht - denn bisher... sind das alles erst Vorschläge. Wir gehen jetzt davon aus, dass die Studierenden ihren Protest organisieren werden und artikulieren werden..., und dann werden wir sehen, ob es gelingt, diese Vorschläge aus dem Finanzministerium noch zu kontern."
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