Universität Bielefeld Pressedienst Forschung Nr. 26 - 2006 Universität Bielefeld

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Pressedienst Forschung Nr. 26 - 2006

 

Pressedienst Forschung Nr. 26 2006

 

Das Kleinkind als Kommunikationspartner pdf

„Multimodale Babysprache“ als Grundlage für die Kommunikation mit Robotern?
Wenn Erwachsene mit sehr kleinen Kindern kommunizieren, ändern sie nicht nur ihre sprachliche Ausdrucksweise durch einfache Formulierungen, Wiederholungen und deutlicheres Sprechen. Sie verändern auch ihre Gestik, um besser verstanden zu werden. Bielefelder Sprachwissenschaftler denken intensiv darüber nach, ob diese Formen des Vereinfachens und Verdeutlichens nicht auch dafür genutzt werden können, sich besser mit Robotern zu verständigen.

Fußball als Paradoxon der Moderne?pdf

Die Bedeutung von Nation und ethnischer Herkunft in der Leistungsgesellschaft

Ein Blick auf die Clubs der Fußball-Profiligen scheint weltweit zu bestätigen: Die Globalisierung hat sich auch hier längst durchgesetzt. Was zählt ist nur die Leistung, nicht die Herkunft. Auf den zweiten Blick ist das alles allerdings nicht so einfach, weiß eine Bielefelder Soziologin.

Kaltes Wasser: kein „kalter Kaffee“pdf

Von Eiswolken und Gefrierschutzmolekülen

Wasser scheint die trivialste, jedenfalls die alltäglichste Flüssig¬keit zu sein. So einfach ist das jedoch nicht, wissen Bielefelder Chemiker. Seine physikalisch-chemischen Eigenschaften sind nämlich ungewöhnlich, und es friert daher auch nicht notwendig schon bei 0 Grad. Da ist es von Interesse, zum Beispiel Eisbildung als Kristallisationsprozesse mit Hilfe von „Wolken im Labor“ genau zu untersuchen. Besonders spannend: Bestimmte biologische Organismen haben Strategien entwickelt, sich gegen Frostschä¬den zu wappnen. Diesen Strategien ist man auf der Spur, nicht zuletzt auf der Suche nach neuartigen Gefrierschutzverfahren.

Verband der Unbelehrbaren?pdf

Die Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Angehörigen der ehemaligen Waffen-SS (HIAG) 1949-1990

Wohl kaum ein Ruhmesblatt der Geschichte der alten Bundesrepublik: Über Jahrzehnte hat die „Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der ehemaligen Waffen-SS (HIAG)“ hier erfolgreiche Lobbyarbeit betrieben. Dabei ging es um handfeste sozialpolitische Interessen, aber selbstverständlich auch um die Propagierung der fragwürdigen – allerdings Wandlungen unterworfenen – Weltsicht dieses Veteranenverbandes. Auch ewig gestriger Neigungen völlig unverdächtige Politiker demokratischer Parteien zeigten seinerzeit erstaunlich geringe Berührungsängste gegenüber der HIAG. Ein Bielefelder Historiker widmet sich akribisch der Aufarbeitung dieses Kapitels der jüngsten deutschen Geschichte.

Proteine im UV-Lichtpdf

Tumornachweis mit laserphysikalischen Verfahren

Proteine spielen eine entscheidende Rolle für alle wichtigen Leistungen lebender Systeme, und daher sind sie auch bei der Entwicklung neuer Medikamente von herausragender Bedeutung. Mit laseroptischen Verfahren gelingt es Bielefelder Physikern inzwischen, Proteine nachzuweisen. Sie nutzen dazu die unterschiedliche Reaktion von Proteinen auf UV-Laser. Und das ist besonders wichtig, wenn es zum Beispiel um Antikörper im Blut geht, die in Folge eines Tumors auftreten.

Lernen im Schlafpdf

Schlafstörungen und kognitive Fähigkeiten

Während wir schlafen ist das Gehirn außerordentlich aktiv und verarbeitet auch das, was wir am Tag zuvor gelernt haben. Unterschiedliche Phasen des Schlafes sind für unterschiedliche Lern-Inputs zuständig, an denen das Gehirn dann nachts „weiterlernt“. Bielefelder Psychologen haben erforscht, welche Auswirkungen Schlafstörungen auf das Lernen haben können.


Was haben Tabak, Trinkwasser und Terrorismus gemeinsam?
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Internationale Gesundheit als neue Herausforderung

Auch eine Folge der Globalisierung: Die katastrophale medizinische Unterversorgung großer Teile der Weltbevölkerung wirkt sich auch negativ auf die westliche Welt aus - auch negativ auf die westliche Welt aus bis hin zu terroristischen Phänomenen. Ein modernes öffentliches Gesundheitswesen muss daher länder- und fächerübergreifend arbeiten. Darauf weisen Bielefelder Gesundheitswissenschaftler in einem von ihnen herausgegebenen und gerade erschienenen Sammelband hin.



Herausgeber: Informations- und Pressestelle
Redaktion: Dr. Hans-Martin Kruckis
Universität Bielefeld 33501 Bielefeld, Postfach 10 01 31
www.uni-bielefeld.de/presse
Tel.: 0521/106-4074 Fax: 0521/106-2964
E-Mail: hans-martin.kruckis@uni-bielefeld.de
Online-Version des Pressedienstes unter:
www.uni-bielefeld.de/presse/pressedienst-forschung
Der Nachdruck ist bei Angabe der Quelle frei.
Wir bitten um Belegexemplare.

 
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