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Stellungnahme zum Entwurf der 6. Verordnung zur Sicherung der Aufgaben im Hochschulbereich

vom 04.04.2001


Die Universität Bielefeld begrüsst, dass die Primarstufenlehrerausbildung in Bielefeld nicht eingestellt wird und wertet diese Entscheidung auch als Bestätigung von Qualität und Reformanstrengungen in der Lehrerausbildung.

Gegen die Aufhebung des Lehramtsstudiengangs Latein für die Sekundarstufe II hatte die Universität Bielefeld schriftlich und mündlich Stellung genommen; ein "Einvernehmen" mit der Universität Bielefeld besteht also nicht. Vielmehr ist die Universität der Meinung, dass der Studiengang Sekundarstufe II Latein erhalten bleiben soll. Zur Begründung verweise ich auf die als Anlage beigefügte Stellungnahme der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft vom 16.04.2001.

Hinsichtlich einer eigenen Lehreinheit "Slawistik" hatte die Universität Bielefeld ähnliche Bewertungen vorgenommen wie der Expertenrat und das Ministerium und deshalb bereits mit Bericht vom 31.10.1999 die Kürzung von 2 Stellen vorgesehen. Das so reduzierte fachliche Angebot in Slawistik soll aber innerhalb der Literaturwissenschaft erhalten bleiben, und zwar zum einen für den Magisterstudiengang Literaturwissenschaft und zum anderen für den fachübergreifenden Magisternebenfachstudiengang "Osteuropäische Studien", an dessen Lehrangebot vor allem Geschichtswissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften beteiligt sind. Die Universität kann daher der Argumentation des Ministeriums nicht folgen, die zu dem Schluss führt, dass "sich der Magisternebenfachstudiengang Osteuropäische Studien in der bisherigen Form nicht fortführen" lasse. Dieser Studiengang soll deshalb erhalten bleiben.




Prof. Dr. D. Timmermann

 
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