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Hinsichtlich einer eigenen Lehreinheit "Slawistik" hatte die Universität Bielefeld ähnliche Bewertungen vorgenommen wie der Expertenrat und das Ministerium und deshalb bereits mit Bericht vom 31.10.1999 die Kürzung von 2 Stellen vorgesehen. Das so reduzierte fachliche Angebot in Slawistik soll aber innerhalb der Literaturwissenschaft erhalten bleiben, und zwar zum einen für den Magisterstudiengang Literaturwissenschaft und zum anderen für den fachübergreifenden Magisternebenfachstudiengang "Osteuropäische Studien", an dessen Lehrangebot vor allem Geschichtswissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften beteiligt sind. Die Universität kann daher der Argumentation des Ministeriums nicht folgen, die zu dem Schluss führt, dass "sich der Magisternebenfachstudiengang Osteuropäische Studien in der bisherigen Form nicht fortführen" lasse. Dieser Studiengang soll deshalb erhalten bleiben.
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