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Hochschuldidaktik
& Lehrentwicklung
 

Bielefelder lernzielorientierte Evaluation (BiLOE)

„Was man reingibt ist nicht notwendig das, was dabei herauskommt.“ - so die knappe Feststellung eines Lehrenden zum Verhältnis von Lehren und Lernen. Am Ende einer Veranstaltung stellt sich deshalb die Frage: Wie konnten die Studierenden mein Angebot nutzen? Und: Was haben sie nach ihrer Einschätzung gelernt?

Eine unkomplizierte und effektive Methode sich auf diese Fragen Rückmeldung zu organisieren, ist die Evaluation nach Lernzielen. Der Evaluationsbogen nennt:

  • die Ziele der Veranstaltung
  • die Vermittlungsformen und Studienaktivitäten

Die Studierenden schätzen mit Hilfe von Skalen ein, was sie in welchem Maße dabei unterstützt hat, die Lernziele zu erreichen.

Die Evaluation nach Lernzielen hat folgende Vorteile:
1. Die Studierenden vergegenwärtigen sich die Ziele der Veranstaltung.
2. Sie reflektieren, in welchem Maße sie die angebotenen Aktivitäten nutzen konnten, um die Ziele zu erreichen.
3. Lehrende können besser beurteilen, welche Vermittlungsformen und Aktivitäten als hilfreich erlebt wurden.
4. Studierende können den Bogen um ihre persönlichen Ziele ergänzen, so dass Lehrende auch erfahren, was sie jenseits der ‚offiziellen’ Agenda gelernt haben.

Zum Weiterlesen: Gute Hinweise zum Thema „Lernziele formulieren in Bachelor- und Masterstudiengängen“ finden Sie unter den Dossiers der Arbeitsstelle Hochschuldidaktik der Universität Zürich:
http://www.hochschuldidaktik.uzh.ch/
hochschuldidaktikaz/DU_Lernziele_11_08.pdf (Aufruf am 06.11.2013).

Beispiel: Auszug aus einem Evaluationsbogen im Fach Germanistik:

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Uebersicht

Ein interessantes Ergebnis der Evaluation dieses Seminars in der Germanistik war beispielsweise, dass das Interesse der Studierenden an Gegenwartsliteratur auch durch den Input der Lehrenden geweckt wurde, vor allem aber durch Austausch und Diskussion in der Gruppe.

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