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PAL -
Peer Assisted Learning

Tagungsbericht

Am 2. und 3.11.2015 fand im Jugendgästehaus die Tagung „miteinander – voneinander – füreinander – Ideenwerkstatt Peer Learning“ statt. Die Tagung wurde gemeinsam von den beiden Teams Peer Learning (PL) und Peer Assisted Learning (PAL) durchgeführt, die im Zentrum für Studium, Lehre, Karriere (SLK) der Universität Bielefeld angesiedelt sind. Finanziert wurde die Tagung aus Mitteln des PAL-Projektes, das vom Wissen- schaftsministerium NRW gefördert wird.

Foto: Austauschrunde Peer Learning-TagungPeer Learning war nicht nur Thema, sondern auch Konzept der Tagung: Eingeladen wurden Tandems aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (hochschul- didaktischer Einrichtungen, Fakultäten) und studen- tischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Rahmen von Peer-Learning-Maßnahmen in unter- schiedlichen Kontexten (Schreibdidaktik, e-learning, Fachtutorien etc.) und mit unterschiedlichen Zielgruppen (z.B. Studierende aus der Studieneingangsphase, internationale Studierende) tätig sind.

Beworben hatten sich diese Tandems über einen Fragebogen, der anstelle eines Call for Papers versendet worden war. Auf diesem Fragebogen konnte u.a. das eigene Projekt beschrieben, aber auch eigene Themenwünsche für die Tagung notiert werden. Aus diesen Themenwünschen wurde das Programm erstellt, das vor allem auf Austausch und die Expertise aller Beteiligten setzte.

Dies spiegelte sich auch in den Formaten wider, in denen die Teilnehmenden miteinander arbeiteten: In insgesamt vier thematischen Blöcken gab es erst einen einführenden Impulsvortrag, der von den Bielefelder PAL- und PL-Mitarbeiterinnen gehalten wurde.

Foto: Begrüßung der TagungsteilnehmerInnen durch Dr. Christiane Henkel und Anna SurmannAn jeden Vortrag schlossen sich dann drei moderierte „Foren“ zu Unterthemen der Impulsvorträge an, in denen die Teilnehmenden eigene Themen einbringen und diskutieren konnten.

Wer sich in den Themenforen inhaltlich nicht wiederfand, konnte auch eigene Themen in einer sogenannten Speakers‘ Foto: Ergebnissicherung Forum ICorner einbringen – was vor allem am zweiten Tagungstag gerne genutzt wurde. Da viele Teilnehmende den Wunsch geäußert hatten, über Konzepte, Materialien usw. in den Austausch treten zu können, wurde das Format des „Proberaums“ entwickelt, in dem sich einzelne Teilnehmende Feedback zu Werbematerialien, Konzepten usw. einholten. Die Ergebnisse der unterschiedlichen Austauschrunden wurden am „Roten Faden“ für alle Teilnehmenden am Tagungsort aufgehängt.

Die in den Foren besprochenen Themen drehten sich rund um einschlägige Fragen im Peer-Learning-Kontext:

  • Wie können Kooperationen angestoßen werden?
  • Wie können eigene Projekte / Maßnahmen gut beworben werden?
  • Wie können Peer Learning-Maßnahmen auch auf Ebene der Lehrenden eingesetzt werden?
  • Welche Verstetigungsstrategien gibt es?
  • Wie können die verschiedenen Peer Learnig-Maßnahmen konzeptuell und theoretisch unterfüttert werden?
  • Welche Angebote sind zu welcher Phase des Studiums sinnvoll?
  • Wie können Studierende dazu motiviert werden, an den entsprechenden Angeboten teilzunehmen?
  • Wie können einzelne Projekte, Maßnahmen usw. adressatengerecht Foto: Ergebnissicherung von Forum IV B (Begleitung und Weiterbildung von Peers)in die verschiedenen Fächer kommuniziert werden?
  • Wie können Lehrveranstaltungen und Peer Learning-Angebote sinnvoll miteinander verzahnt werden?
  • Wie können Ausbildungskonzepte aussehen, in denen auch die Peers an der Ausbildung von Peers beteiligt sind?
  • Welche Reflexionsformen gibt es zur Begleitung von Peer Learning-Aktivitäten?
  • Wie kann Transparenz angesichts einer Vielzahl von Rollenbegriffen im Peer Learning-Kontext hergestellt werden?

In drei Speakers‘ Corners wurde intensiv zu diesen Themen gearbeitet:

  • Wie können Reflexionsprozesse methodisch unterstützt werden? Hierbei wurde eine umfangreiche Sammlung von Methoden und Formaten zusammengestellt, die sowohl schreibdidaktische als auch Methoden aus Beratungskontexten umfasst.
  • Welche Qualitätskriterien können für gelungene Reflexionen aufgestellt werden? Auch hier entstand eine Sammlung von Kriterien, die eine gute Basis für weitere Überlegungen zum Thema darstellt.
  • Welche studentischen Bedarfe gibt es? In dieser Runde wurde vor allem zu zwei Schwerpunktthemen gearbeitet: der Frage nach Rechten, Pflichten, Aufgabenfeldern, und der Frage nach infrastrukturellen Aspekten.

Diese Kombination aus verschiedenen Personengruppen, innovativen Formaten und einschlägigen Themen wurde von den Teilnehmenden gut angenommen:

  • „Als Student war ich in der Lage hilfreiche Anregungen (Tipps) zu geben, die auch dankend angenommen wurden.“
  • „Für mich war besonders schön, dass einzelne Themen im „Speakers Corner“ ausgerufen werden konnten. In diesen Gruppen war der Austausch sehr aktiv und ich konnte viel für meine eigene Arbeit mitnehmen!“
  • „Es gab nicht „das“ Highlight, sondern eine lange Kette vieler Highlights: Die Orga war perfekt, der Rahmen ideal lernorientiert, liebevoll und mit Blick für’s Detail. Die Gruppe perfekt zusammengesetzt etc. Ein fettes Danke!!!“
  • „Ideen, die aus den Foren mitgenommen werden konnten (v.a. Kleingruppen waren sehr effektiv).“
  • „Die Struktur von Impulsvortrag – Foren – roter Faden – Proberaum. Auf diese Weise werden alle möglichen Lernformate erfahrbar und Wechsel von Input + Aktivität war für meine kognitive Beanspruchung angenehm.“

 

Die Tagung in Zahlen:

81 Teilnehmende
19 Institutionen
35 Peer-Learning-Projekte
04 Themenblöcke
16 Foren

 

 
 

Allgemeine Informationen:

Gemeinsam anfangen mit Peer Assisted Learning (PAL)

Universitätsstraße 24
33615 Bielefeld
Büro: X-E1-252
(1. Etage im neuen X-Gebäude)
Mail: PAL-Team

Postanschrift
Universität Bielefeld
Postfach 100131
D-33501 Bielefeld

 

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