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Sonder-Fußball-Vorlesungen: Programm

Januar

12.01.2006 18:30 uhr s.t. h14

Zauberer, Tänzer und knallharte Klopper - Nationalstereotype in der Fußball-Berichterstattung

Auf Basis einer Untersuchung zur Berichterstattung über die Spiele der letzten WM in Korea und Japan zeichnet der Vortrag zunächst Stereotype nach, die den einzelnen Nationen zugeschrieben werden. »Engländer sind knallharte Direktfußballer.« »Deutsche sind Arbeiter am Ball.« »Argentinier sind Tango-Fußballer.« Rolf Parr zieht daraus den Schluss, dass solche Stereotype System haben und in der Fußball-Berichterstattung bestimmte Funktionen erfüllen.

Prof. Dr. Rolf Parr
Verein: Uni Bielefeld
Position: Professor für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik
Kaderschmiede: Uni Bochum
Lieblings-Fußballverein: Immer derjenige, der es so gerade nicht schafft
Position beim Spielen: Wissenschaftlicher Beobachter
Tipp für's WM-Finale: Brasilien-Tschechien
Wichtigstes Fußballereignis: WM-Finale 1974 Deutschland-Niederlande 2:1


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19.01.2006 18:30 uhr s.t. h14

Global Player - Local Hero.
Zu Problemen der Spielerrekrutierung und der Publikumsbindung im Spitzensport

Sportlicher Erfolg in nationalen und vor allem europäischen Wettbewerben ist nur noch möglich, wenn die Clubs ihre Spieler weltweit rekrutieren. Doch wie gelingt es den Clubs, die globalen Spielermärkte umfassend zu beobachten? Und: Wie schaffen sie es, dass sich das lokale Publikum mit den international zusammengesetzten Mannschaften identifiziert?

Dipl. Soz. Lars Riedl
Verein: Uni Bielefeld
Position: Doktorand, Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft, Abteilung Sportwissenschaft
Kaderschmiede: Uni Bielefeld
Lieblings-Fußballverein: Ich habe keinen Lieblingsverein
Position beim Spielen: Zuschauer
Tipp für's WM-Finale: Brasilien-Argentinien
Wichtigstes Fußballereignis: Einführung der Fußballweltmeisterschaft 1930


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26.01.2006 18:30 uhr s.t. h14

Das Geschlecht des Fußballs

»Treten ist männlich«, stellte ein bekannter Psychologe in den 1950er Jahren fest. Fußball sei deshalb auch ein Männersport. Bis heute ist und bleibt Geschlecht ein zentrales Strukturprinzip des Fußballs. Eine mögliche Ursache: Im 19. Jahrhundert wurde Geschlechterdifferenz als universell gültiges Ordnungsprinzip eingeführt. Parallel entwickelte sich der Fußball. Als mögliche Ursache hierfür werden die historischen Parallelen der Ausdifferenzierung des Fußballs und der Etablierung der Geschlechterdifferenz als universell gültiges Ordnungsprinzip im 19. Jahrhunderts untersucht.

Dipl. Soz. Marion Müller
Verein: Uni Bielefeld
Position: Doktorandin, Fakultät für Soziologie
Kaderschmiede: Uni Mainz
Lieblings-Fußballverein: Immer der, der hinten liegt
Position beim Spielen: Spielmacherin oder Zuschauerin
Wichtigstes Fußballereignis: Das Theater um das angebliche >Wunder von Bern<











 
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