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ZSB
Zentrale Studienberatung

Umgang mit psychisch kranken Studierenden

>ein Angebot für Lehrende

An die ZSB - Zentrale Studienberatung wenden sich von Zeit zu Zeit Lehrende, die besorgt über einzelne Studierende sind. In Lehrveranstaltungen oder Sprechzeiten sind sie manchmal mit Studierenden konfrontiert, die durch ihr Verhalten auffallen oder deutliche Zeichen von psychischen Beeinträchtigungen zu geben scheinen. Oftmals stellen sich dabei Fragen wie: Soll ich meinen Eindruck ansprechen? Sollte oder darf ich als DozentIn auf Beratungsstellen und psychotherapeutische Dienste hinweisen? Was tue ich, wenn ich von Suizidabsichten erfahre? Wie kann ich reagieren, wenn jemand mir seltsame Dinge erzählt oder irritierende E-Mails schreibt?

Die Verbreitung psychischer Erkrankungen wird oft unterschätzt: Nach Daten des Robert-Koch-Instituts und des Statistischen Bundesamt ist z.B. davon auszugehen, dass 15 % der Frauen und 8 % der Männer in Deutschland depressive Phasen erleiden oder jede fünfte Frau und jeder zehnte Mann mit Angsterkrankungen zu kämpfen hat. Solche und ähnliche Zahlen gelten auch für Studierende. Für Kontaktpersonen ist ein angemessenes Handeln gegenüber psychisch Kranken manchmal sehr schwierig.

In dieser Veranstaltung werden kurz Beratungs- und Anlaufstellen für psychisch Kranke vorgestellt, an die sich auch Kontaktpersonen wenden können, und dann wichtige Regeln für hilfreiche Gespräche sowie Fallbeispiele eines angemessenen Reagierens auf Anzeichen psychischer Störungen besprochen.

nächster Termin: Montag, 13. November 2017,
16-18 Uhr
Nachfragen und Anmeldung: Ursel Sickendiek
ursel.sickendiek@uni-bielefeld.de

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