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ZSB
Zentrale Studienberatung

Frauenförderung in der Studienberatung

Frauenförderung ist an der Universität Bielefeld Aufgabe aller Einrichtungen und Mitarbeiter/innen. Dabei ist mit „Frauenförderung“ mehr gemeint als Bemühungen um die Gleichstellung beider Geschlechter beim Zugang zu Ausbildungen und Positionen. Gemeint sind auch Maßnahmen, die geeignet sind, die Infrastruktur der Hochschule und die akademische Kultur insgesamt frauenfreundlicher zu gestalten.

Studienberatung ist in doppeltem Sinne sehr nah mit Themen beschäftigt, die für eine Verbesserung der Studien- und Ausbildungssituation von Frauen Bedeutung haben. Zum einen ist es ja Aufgabe der Studienberatung, Studieninteressenten und Studierende bei der Orientierung in der Universität zu unterstützen – in der Studienberatung geht es also um Unterstützung und Förderung. Zum anderen kommen Studienberater/innen, wenn sie dieser Aufgabe nachgehen, sehr eng mit den Schwierigkeiten und Irritationen in Berührung, die Frauen erleben, wenn sie ein Studium aufnehmen und eine akademische Karriere anstreben – Studienberatung kennt sich in den möglichen Problemen und Schwierigkeiten von Frauen an der Hochschule aus. Gute Voraussetzungen also für Frauenförderung in der Studienberatung.

Und wie setzt die ZSB (als Zentrale Beratungsstelle der Universität Bielefeld) das Gebot der Frauenförderung in ihrer praktischen Arbeit um?:

  • Die ZSB arbeitet bei ihren Orientierungsangeboten nach einem integrierten Beratungskonzept, d.h. mögliche Anliegen werden nicht nach ‚Information‘, ‚Studienberatung‘ oder ‚psychologische Beratung‘ auseinanderdefiniert, wer Beratung möchte, kann jeden Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin ansprechen. Das soll auch für die beonderen Anliegen von Frauen und für die Themen der Gleichstellung der Geschlechter so bleiben – d.h. es gibt keine speziellen Zuständigkeiten, keine Sondersprechstunden nur für Frauen. Jede kann sich mit jedem Anliegen an jede/n wenden. Wir bemühen uns, alle Informationen, die gerade für Studentinnen von Bedeutung sind, verfügbar zu haben und auf die besonderen Beratungsanliegen von Frauen kompetent einzugehen.
  • Manche Anliegen lassen sich leichter oder ausschließlich mit einer Frau besprechen. Äußern Sie ein entsprechendes Bedürfnis, wird man Ihnen in der Beratungsstelle dabei behilflich sein, es zu realisieren. Oder Sie wenden sich direkt an eine der Beraterinnen.
  • Auch die Universität ist nicht frei von Sexismus und sexueller Gewalt. Übergriffe, mulmige Situationen, die unerwünschte Sexualisierung von Arbeits- und Lernbeziehungen, dies alles kann Frauen auch im Hochschulbereich widerfahren. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie mit mulmigen Situationen umgehen können, oder wenn Sie Übergriffe erlebt haben, suchen Sie das Gespräch mit vertrauten und vertrauenswürdigen Personen. Auch an die Beraterinnen der ZSB können Sie sich wenden.

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