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An amerikanischen Universitäten haben sogenannte Alumni-Vereinigungen
eine grosse Tradition. Ehemalige Studierende fühlen sich eng mit „ihrer“
Universität verbunden und versuchen, den Kontakt nicht abreissen zu
lassen. Auch die Universitäten bemühen sich stark um ihre
Ehemaligen, nicht zuletzt weil sie auf deren grosszügige Spenden
angewiesen sind.
In Deutschland sind Absolventen-Netzwerke und Alumni-Clubs noch sehr junge
Phänomene – und sie setzen andere Schwerpunkte als ihre amerikanischen
Vorbilder. Nicht als potenzielle Geldgeber werden die ehemaligen
Studierenden hierzulande gesehen, sondern als Personen, von deren
Erfahrungen die aktiven Studierenden profitieren können. So veranstaltet
das Bielefelder Absolventen-Netzwerk z.B. regelmässig
Vorträge, in denen Ehemalige von den Erfahrungen berichten, die sie
beim Übergang von der Universität in die Berufspraxis gemacht
haben, und dabei häufig wertvolle Tipps geben. Doch damit nicht genug:
Einige Absolventen bieten den Studierenden der Universität Bielefeld
attraktive Praktikumsplätze in unterschiedlichen Branchen an und
schlagen damit ganz konkret eine Brücke zwischen Theorie und Praxis.
Die inzwischen bereits über 500 Ehemaligen wiederum halten durch ihre
Mitgliedschaft im Absolventen-Netzwerk den Kontakt zur Universität
und oft auch zu früheren Kommilitonen und Kommilitoninnen. Sie
werden regelmässig zu Universitätsveranstaltungen eingeladen
und über wichtige Ereignisse an der Universität informiert.
Gemeinsame Ausflüge und insbesondere die Ehemaligen-Stammtische
in Bielefeld und an anderen Orten der Republik sowie inzwischen auch in
Polen und Taiwan laden zum Austausch (nicht nur nostaligischer Erinnerungen
an die schöne Studienzeit) und zur Kontaktpflege mit anderen
(Ex-) BielefelderInnen ein.
Neugierig geworden? Dann besuchen doch einfach die Homepage des
Absolventen-Netzwerks!
Übrigens: Sie müssen keine Absolventin der Universität Bielefeld
sein, um Mitglied im Bielefelder Absolventen-Netzwerk zu werden!
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