Interviews & Features    

 
· Einleitung
· Globalisierung und Islamisierung
· Aushandlung von Entwicklungs- prozessen
· Entwicklung, Geschlecht und Islam
· Das Forschungs- projekt
· Die Fragestellung
Die Forschungs- methoden
· Das Forscherinnenteam


Um diese Ziele zu erreichen, ist interkulturelle und interdisziplinäre Kooperation die Voraussetzung. Methodologisch wird ein interpretatives qualitatives Vorgehen angewandt.

In drei Ländern, dem Sudan, Malaysia und Senegal, werden intensive empirische Feldforschungen durchgeführt, um Frauenorganisationen und -gruppen zu identifizieren und über teilnehmende Beobachtungen ihre Entwicklungsvorstellungen, ihre translokalen Vernetzungen und die Interaktionsprozesse mit anderen Akteuren, z.B. dem Staat, internationalen oder zivilgesellschaftlichen Organisationen zu untersuchen. Qualitative Interviews mit relevanten Akteuren in den jeweiligen Arenen werden nach einem speziellen Design (theoretical sampling) durchgeführt. Außerdem werden typische biographische Verläufe (trajectories) von Frauen nachgezeichnet, die aktiv an der Aushandlung von Entwicklungsprozessen und Identitätskonstruktionen partizipieren.

Eine vergleichende Perspektive wird eingenommen um herauszuarbeiten, unter welchen sozialen, ökonomischen und politischen Bedingungen Entwicklungskonzepte in dem jeweiligen Kontext eine spezifische Bedeutung erlangen. Über die Kontextualisierung des empirischen Materials und den Vergleich der einzelnen Fallstudien soll zu einem besseren Verständnis von Entwicklungsprozessen und Entwicklungskonzepten beigetragen werden. Dies ist von aktuellem Interesse insbesondere für Regionen, in denen der Islam als Vehikel für Partikularisierungen und Konfrontationen an Bedeutung zugenommen hat.




pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Dr. Petra Dannecker & Anna Spiegel