Interviews & Features    

 
· Einleitung
· Globalisierung und Islamisierung
· Aushandlung von Entwicklungs- prozessen
· Entwicklung, Geschlecht und Islam
Das Forschungs- projekt
· Die Fragestellung
· Die Forschungs- methoden
· Das Forscherinnenteam


Das von der VolkswagenStiftung für einen Zeitraum von zwei Jahren (01.10.03 – 01.10.05) geförderte Forschungsprojekt “Negotiating Development: Trans-local Gendered Spaces in Muslim Societies” ist in den Forschungsschwerpunkt Entwicklungssoziologie/ Sozialanthropologie der Fakultät für Soziologie an der Universität Bielefeld eingebettet.

Im Zentrum des Projektes stehen Prozesse der Aushandlung von Entwicklungskonzepten und Visionen in drei Regionen, in denen Islamisierungsprozesse ganz unterschiedlicher Ausformung ablaufen (Ostafrika, Südostasien und Westafrika). Dabei werden die sozialen Akteure und ihre Strategien, Vernetzungen und die entsprechende Konstitution sozialer Räume untersucht. Die Analyse geht dabei nicht von gegebenen sozialen Strukturen aus, sondern von den Perspektiven der Akteure, ihren Handlungsrationalitäten und Strategien.

Ziel ist es, die Konstruktionsprozesse lokaler Visionen von Entwicklung und deren Einbettung in von Frauenorganisationen aufgebaute translokale Netzwerke zu untersuchen. Indem die komplexen Beziehungsgeflechte zwischen Regionen aufgezeigt werden, die häufig in vereinfachender Weise als getrennte kulturelle Räume behandelt werden, können gängige Dichotomien hinterfragt werden.




pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Dr. Petra Dannecker & Anna Spiegel