Interviews & Features    

 
· Einleitung
Forschungs- zusammenhang
· Das Image von Wissenschaftlern
· Wissenschaftler- Stereotypen im Film
· Der 'Mad Scientist'
· Ergebnisse
· Ausblick
· Das Forschungsteam
· Radio- feature
· Weiterführende Literatur


Überschrift Die Debatte um das ‚Public Understanding of Science‘

Das Institut für Wissenschaft und Technikforschung (IWT) an der Universität Bielefeld beschäftigt seit den 1970er Jahren mit Wissenschaftsforschung. Seit einiger Zeit gibt es hier eine größere Arbeitsgruppe, die sich mit dem Verhältnis von Wissenschaft und Medien auseinandersetzt.

Anlass für die Gründung dieser Arbeitsgruppe war der Umstand, dass sich die Wissenschaft bereits seit einiger Zeit zunehmend einer Beobachtung von Seiten der Öffentlichkeit ausgesetzt sieht. Die Öffentlichkeit will verstärkt wissen, wofür die öffentlichen Gelder aufgewendet werden und womit sich die Wissenschaft beschäftigt, also welche Themenfelder in welcher Weise bearbeitet werden. Insbesondere bei politisch brisanten Themenfeldern wie bei der aktuellen Debatte um die Gen- bzw. Biotechnologie wird deutlich, dass die Öffentlichkeit an einem Dialog (auch kontrovers geführt) mit der Wissenschaft interessiert ist.

Es ist wohl unbestritten, das den Massenmedien dabei eine bedeutende Rolle in der öffentlichen Wahrnehmung und Bewertung zahlreicher Themenfelder zukommt. Die zahlreichen Forschungs- und Umsetzungsinitiativen des Dialogs zwischen Wissenschaft und Medien werden u.a. unter dem Label Public Understanding of Science, kurz PUS, zusammengeführt, das auf eine schon viel ältere angloamerikanische Tradition verweist. PUS bezeichnet, frei übersetzt, die Förderung des Verstehens von und Verständnisses für Wissenschaft in der Öffentlichkeit.