Interviews & Features    

 
· Einleitung
· Forschungs- zusammenhang
· Das Image von Wissenschaftlern
· Wissenschaftler- Stereotypen im Film
· Der 'Mad Scientist'
· Ergebnisse
· Ausblick
· Das Forschungsteam
· Radio- feature
· Weiterführende Literatur


Überschrift
Im Rahmen der Überlegungen zum PUS setzt sich zunehmend die Einsicht durch, dass die Medien eigene Formen der Darstellung und Wahrnehmung der Umwelt und Realität ausbilden und vermitteln. Sie übersetzen nicht lediglich Informationen, die aus der Wissenschaft kommen, sondern sind Teilnehmer und Produzenten eines Dialogs über Wissen und haben eine wichtige Funktion im öffentlichen Diskurs.

Das hat Auswirkungen sowohl auf das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Medien, als auch auf die Wissenschaft selbst. Die Medien stellen gleichberechtigte Partner im Dialog mit der Öffentlichkeit dar und prägen in deutlicher Weise die öffentliche Wahrnehmung zahlreicher wissenschaftlicher Probleme und Themen.

Wissenschaftliche Studien, die sich mit dem veränderten Verhältnis zwischen Wissenschaft und Medien beschäftigen, konzentrieren sich gegenwärtig in erster Linie auf die „traditionellen“ Massenmedien Fernsehen und Printmedien, also Zeitungen und Zeitschriften. Diese Arbeiten fragen beispielsweise nach der Darstellung wissenschaftlicher Kontroversen in der Medienberichterstattung, dem Verhältnis von Medien und Prominenz, der massenmedialen Kommunikation technologischer Risiken oder der Bedeutung des Wissenschaftsjournalismus in der Wissensgesellschaft.

Seit einiger Zeit wird von der Medienwissenschaft und der Medien- bzw. Wissenschaftssoziologie zunehmend die Frage gestellt, wie Wissenschaftler in den Medien wahrgenommen und dargestellt werden.

Hören Sie zu diesem Thema den Wissenschaftssoziologen Prof. Dr. P. Weingart:

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