Interviews & Features    

 
· Einleitung
· Forschungs- zusammenhang
· Das Image von Wissenschaftlern
· Wissenschaftler- Stereotypen im Film
· Der 'Mad Scientist'
· Ergebnisse
· Ausblick
· Das Forschungsteam
· Radio- feature
· Weiterführende Literatur


Überschrift
Kommen wir zum letzten Typ des verrückten Wissenschaftlers. Dem, der auch bereits im Titel dieses Beitrags angekündigt wurde, dem utopischen oder dem Weltbeherrscher. Es geht ihm um die Erlangung umfassender Macht, er will herrschen (an zweiter Stelle Gier nach Reichtum) und hat keinerlei moralische Prinzipien. Zur Erlangung seines Zieles ist ihm jeder Weg recht, er ist unverantwortlich, ruchlos, beutet andere aus und verhält sich bösartig. Er kann zur Tarnung durchaus zivilisiert und höflich sein, Hauptsache es dient dem Zweck und er läßt sich vor diverse 'Karren spannen', wenn dies seinem Ziel dient. Er will die Welt nicht nur verstehen. Er will sie haben. In diesen Filmen gibt es allerdings sehr häufig ein 'Happy End'. Der gute Gegenspieler (zumeist übrigens kein Wissenschaftler) gewinnt, und am Ende muß der böse, utopische Herrscher immer sterben.

Beispiele für dieses Typus lassen sich u.a. in zahlreichen Horrorfilmen und verschiedenen James Bond Verfilmungen finden, zum Beispiel in „James Bond jagt Dr. No“. Dr. No ist ein genialer Wissenschaftler, der auf seiner eigenen radioaktiv gesicherten Insel lebt und diese „hütet wie ein KZ“ (Filmzitat). Er ist Kopf einer Terrororganisation, die die Erlangung der Weltmacht anstrebt. Am Ende siegt natürlich James Bond.