Interviews & Features    

 
· Grenzenloser Fußball?
· Fußball und die Moderne
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Organisierte Ungleichheit
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Überschrift
Die Sportart "Fußball" wird neben der Leistungsfähgigkeit der Teilnehmer auch durch deren Nationalität und Geschlecht strukturiert und organisiert. Die Nation ist nach wie vor die bedeutsamste Grenze für Leistungsvergleiche zwischen Mannschaften und dient als wichtigste Identifikationsvorlage für die Fans. Und auch nach dem Bosman-Urteil des Europäischen Gerichtshofs existieren in den europäischen Ligen Zulassungsbeschränkungen, die sich auf die nationale Herkunft der Spieler beziehen.

Die Geschlechtszugehörigkeit derjenigen, die Fußball spielen, ist zwar ebenfalls ein zentraler Faktor, der zur Trennung und Organisation verwendet wird, allerdings ist er keine Grenze für den Leistungsvergleich oder die Fanidentifikation.

Obwohl es im Fußball wie im gesamten Sport also eigentlich nur um Leistung gehen sollte, spielen die beiden zugeschriebenen Merkmale Nationalität und Geschlecht eine entscheidende Rolle. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht nun, diese Brüche des Leistungsprinzips nachzuweisen und den Umgang damit zu beschreiben.
Hackentrick


:: Ist der Fußball auf dem Weg zum 'Weltfußball'?

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