Interviews & Features    

 
· Einleitung
· Symbiose mit Bodenbakterien
· Proteinreichtum
· Methoden
· EU- Forschungs- projekt
· Schwerpunkt- forschung der DFG
· Ausblick
· Der Autor
· Feedback


Genomfoorschung


Die Familie der Leguminosen ist eine der artenreichsten Pflanzenfamilien. Bekannte europäische Vertreter sind die Erbse und die Luzerne. Zwei Eigenschaften machen Leguminosen zu interessanten Objekten für Pflanzengenetiker. Einerseits ist dies die Fähigkeit, im Wurzelbereich Symbiosen sowohl mit Bakterien als auch mit Pilzen einzugehen, durch die eine optimale Versorgung mit Stickstoff, Phosphaten und Mineralien erreicht wird. Andererseits weisen Blätter und Samen dieser Pflanzen einen hohen Anteil an Proteinen auf. Da dies von landwirtschaftlicher Bedeutung ist, rücken Leguminosen zunehmend ins Zentrum von Untersuchungen, die sich moderner Verfahren der Genomforschung bedienen. Langfristiges Ziel ist es, die Züchtung von Linien zu ermöglichen, die als Quelle hochwertiger pflanzlicher Proteine im Rahmen einer nachhaltigen Landwirtschaft dienen können.

Mit über 650 Gattungen und ca. 18.000 Arten stellen Leguminosen (Schmetterlingsblütler) die drittgrößte Familie höherer Pflanzen. Die Vielfalt dieser Familie zeigt sich darin, dass ihre Mitglieder sowohl Kräuter als auch Bäume umfassen. Weltweit stellen Leguminosen gleich nach den Getreiden die Familie mit der größten Bedeutung in der Landwirtschaft dar. Dies begründet sich darin, dass Leguminosen aufgrund der Ausbildung proteinreicher Blätter und Samen sowohl ausgezeichnetes Viehfutter als auch wertvolle Bestandteile der menschlichen Ernährung darstellen.



pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Dr. Helge Küster