Interviews & Features    

 
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EU- Forschungs- projekt
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Der Lehrstuhl für Genetik an der Universität Bielefeld ist unter Nutzung der Infrastruktur der Zentralen Einheit für Genomforschung an verschiedenen nationalen und internationalen Projekten beteiligt, die sich mit der Leguminosen-Genomforschung am Modell M. truncatula beschäftigen. Zunächst ist hier das Projekt "MEDICAGO: Integrated structural, functional and comparative genomics of the model legume Medicago truncatula" zu nennen, das vom Centre National de la Recherche Scientifique in Toulouse, Frankreich koordiniert wird. In diesem Projekt haben sich elf Partner aus Frankreich, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden und Ungarn zusammengeschlossen, um basierend auf der Erstellung einer Karte des M. truncatula Genoms (strukturelle Genomforschung) die Voraussetzungen für die Sequenzierung des Genoms dieser Pflanze zu schaffen. Neben den Kartierungsarbeiten liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Transkriptomforschung (funktionelle Genomforschung), mit deren Hilfe von den verschiedenen Projektteilnehmern sowohl die Knöllchen- und Mykorrhizasymbiose als auch die Entwicklung von Blüten und Hülsen untersucht wird. Die Untersuchung der Entwicklung von Blüten und Hülsen wird hierbei in Bielefeld durchgeführt und bedient sich der Methodik der Mikroarray-Hybridisierung, die im folgenden Abschnitt näher erläutert wird. Mit Hilfe der vergleichenen Genomforschung hat sich das Konsortium zum Ziel gesetzt, die am Modellsystem M. truncatula gewonnenen Ergebnisse auf landwirtschaftlich relevante Körnerleguminosen zu übertragen. Hierfür wird an der Erstellung vergleichender Genomkarten der verschiedenen Leguminosen gearbeitet.



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