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Die biologische Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung auf die Gesundheit wurden von der Fachwelt bisher als eher gering eingeschätzt. Beim Telefonieren mit einem Handy erhöht sich die Temperatur am Ohr um maximal 1°C durch die elektromag-netischen Felder. Als mögliche weitere Effekte werden z.B. der Einfluss auf die Hormonregulierung oder auf die Signalprozesse in einer Gewebezelle genannt. Der Nachweis, dass „Handystrahlen“ derartige Effekte haben, wurde aber bisher nicht erbracht. Obwohl es eine Vielzahl experimenteller Studien an Tier- und Zellgewebe gibt – gerade zum Bereich der Krebsentstehung liegen über hundert Veröffentlichungen über Tier- und Laborversuche vor - ist die Frage, ob ein erhöhtes Krebsrisiko durch hochfrequente Strahlung besteht, bisher nicht zufriedenstellend geklärt worden (Blettner & Berg, 2000).

Einen Überblick über publizierte Ergebnisse bietet folgende Internetadresse:
Wissensbasierte Literatur-Datenbank über die Einwirkungen elektromagnetische Felder

Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Gabriele Berg , Hajo Zeeb, Katharina Kunna-Grass, Maria Blettner, AG3 Epidmiologie und Medizinische Statistik, Fakultät für Gesundheitswissenschaften