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Gesundheitsschädigende Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Wellen
werden seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Die hochfrequenten Strahlen
sind ein Teil des elektromagnetischen Spektrums (Wenn Sie den folgenden
grün markierten Link anklicken, sehen Sie eine Grafik zum
elektromagnetischen Spektrum).
Zu den hochfrequenten Strahlen zählen u.a. die elektromagnetischen Felder
im Radio- bzw. TV-Bereich, der Mobilfunk und die Mikrowellen. Die
Diskussion wurde erneut belebt durch den zunehmenden Gebrauch von mobilen
Telefoneinrichtungen, den sogenannten ”Handys”.
Seit Anfang der 90er Jahre sind auf dem deutschen Markt Handys verfügbar.
Auch in Deutschland hat sich die Nutzung des Mobilfunks in den letzten Jahren
stark ausgeweitet. Das digitale Mobilfunknetz in Deutschland zählt inzwischen
mehr als 55 Mio. Nutzer. Da es sich bei den Handys um eine relativ neue
Technologie handelt, liegen wissenschaftlich fundierte Kenntnisse über
mögliche gesundheitliche Gefährdung des Menschen als Folge einer langfristigen
Nutzung bisher nicht vor. Andererseits wird die öffentliche Besorgnis aufgrund
der starken Zunahme des Handy-Gebrauchs weltweit immer wieder laut.
Um die Risiken, die mit der Mobilfunknutzung in Zusammenhang stehen, besser
abschätzen zu können, wurde die internationale
INTERPHONE-Studie
unter dem Dach der WHO initiiert. Hier wird untersucht, ob ein Zusammenhang
zwischen der Entstehung von Hirntumoren und Handynutzung besteht. In
Deutschland wird die INTERPHONE-Studie in Bielefeld Mainz und Heidelberg
durchgeführt.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite:
Gabriele Berg
, Hajo Zeeb, Katharina Kunna-Grass, Maria Blettner,
AG3
Epidmiologie und Medizinische Statistik, Fakultät für
Gesundheitswissenschaften
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