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:: Überblick über aktuelle Fallkontrollstudien zum Risiko der Handynutzung bei der Entstehung von Gehirntumoren


Quelle

Studien- design

Methode

Ergebnis

Problem

Hardell et a., 1999

Fall-Kontrol

209 Fäll

425 Kontrolle

Fälle: verschiedene
Gehirntumore;
Populationskontrollen
wurden gematcht nach
Alter, Geschlecht und
Region, Interview
zur Nutzung von Mobil-
telefonen;

Kein erhöhtes Risiko durch Handynutzung. Tumorent-stehung häufiger auf der Seite mit der telefoniert wird

Beobachtete Fallzahlen und Latenzzeit zu gering

Muskat et a., 2000

Fall-Kontrol

469 Fäll

422 Kontrolle

Fälle: primäre bösartige Gehirntumore; Krankenhauskontrollen wurden gematcht nach
Alter Geschlecht und Ethnische Gruppe;
Modelle wurden Adjustiert nach Schulbildung,
Alter und Geschlecht

Kein erhöhtes Risiko durch Handynutzun

Nutzungs-dauer und Latenzzeit zu kurz

Inskip u.a., 2001

Fall-Kontrol

782 Fäll

799 Kontrolle

Fälle: Gliome Meningiome und Akustikusneurinome; Krankenhauskontrollen wurden gematcht nach Alter, Geschlecht und Ethnische Gruppe; Modelle wurden Adjustiert für Schulbildung, Einkommen und anderer Strahlenbelastung

Kein erhöhtes Risiko durch Handynutzung

Keine Daten über Langzeit-
nutzung, Stärke der

Nutzung und Latenzzeit

Muskat u.a., 2002

Fall-Kontrol

90 Fäll

86 Kontrolle

Fälle: Akustikusneurinome Krankenhauskontrollen wurden gematcht nach Alter, Geschlecht und ethnischer Gruppe

Kein erhöhtes Risiko durch Handynutzung

Fallzahlen gering Latenzzeit zu Kurz

Auvinen u.a., 2002

Fall-Kontrol

398 Fäll

5 Kontrollen

Fälle: 198 Gliome, 129 Meningiome, 72 andere Hirntumore Populationskontrollen wurden gematcht nach Alter und Geschlecht

Kein erhöhtes Risiko durch Handynutzung

Expositions- erfassung sehr ungenau. Angaben zur Handynutzung nicht immer Personen bezogen

Hardell u.a., 2002

Fall-Kontrol

1429 Fäll

1470 Kontrollen

Fälle: Gliome, Meningiome und Akustikusneurinome Populationskontrollen wurden gematcht nach Alter, Geschlecht und Region, Interview zur Nutzung von Mobiltelefonen,

ein leicht erhöhtes Risiko für analoge Handys abhängig von der Dauer der Nutzung (5-10) JahreFür digitale Handys bestand kein erhöhtes Risiko

Nach Adjustierung für andere Variablen war das gefundene Risiko nicht mehr signifikant




Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Gabriele Berg , Hajo Zeeb, Katharina Kunna-Grass, Maria Blettner, AG3 Epidmiologie und Medizinische Statistik, Fakultät für Gesundheitswissenschaften