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Bildunterschrift links: "Großfürst
Nicolai Nicolajewitsch, die Wurzel
allen Übels."
Rechts: "Rennenkampf, masurisches Sumpfhuhn."
Aus: Tornister-Humor, Band 7 |
Während des Ersten Weltkrieges tauchten vor allem zwei Motive auf. Zum einen machten zahllose Bilder die
Alliierten lächerlich: Fliehende Schotten in Schottenröcken, die ihnen um die Beine flatterten, betrunkene
Russen, die von einer unfähigen militärischen Führung im Stich gelassen wurden, oder feige Engländer und
Franzosen, die nicht selbst kämpfen wollten, sondern ihre Kolonialtruppen für sich in den Krieg schickten.
Solche Bilder sollten die Gefühle der Soldaten gegen die Feinde schüren. |
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Denn die neuere Forschung hat gezeigt, dass die Kriegsbegeisterung schon zu Beginn des Krieges keineswegs
so enthusiastisch war, wie
früher oft behauptet wurde. Vor allem durch den furchtbaren Graben-kampf erlahmte der Enthusiasmus schnell. |
Zum anderen beschrieben diese kleinen Geschichten
die Mühen, die Soldaten und Zivilbevölkerung zu erleiden hatten. Als Ventil und Botschaft im Sinne
eines: „Wir verstehen euch“ gemeint, forderten sie dergestalt die Deutschen auf, durchzuhalten.
Gleichzeitig
beschworen sie die Volksgemeinschaft, indem sie die liebevolle Unterstützung der Soldaten durch die
Zivilbevölkerung feierten.
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Titelbild des "Tornister-
Humor", Band 11
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:: Der 'Humor' im Zweiten Weltkrieg war anders...
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Prof. Dr. Martina Kessel
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