Interviews & Features    

 
· Einleitung
· Geschichtlicher Rückblick
· Erfolge im Kampf gegen Infektionen
· Resistente Keime
Faktoren einer Tröpfcheninfektion
· Das Forschungsprojekt
· Die Arbeitsgruppe
· Feedback


Überschrift
Bei den Infektionen, die über Luft übertragen werden, gibt es eine wichtige Unterscheidung: Die Übertragung variiert, je nachdem wie groß die Partikel sind, in denen sich die Pathogene befinden können.

So gibt es kleinste Tröpfchen, die mit der Luft ein Aerosol bilden und sich eine praktisch unbeschränkte Zeit in der Luft halten können. Bei Keimen, die in diesen Tröpfchen sind, besteht das Ansteckungsrisiko manchmal für mehrere Stunden, nachdem die kranke Person bereits den Raum verlassen hatte. Durch Diffusionskräfte kommt es jedoch zu einer Verdünnung der Pathogene. Obwohl in großen Räumen viele Personen dem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt sein können, sinkt dadurch also das individuelle Risiko mit zunehmender Größe des Raumes.

Hatschi!
Durch Niesen werden eine große Menge Tröpfchen
in der Luft verteilt.
Etwas größere Tröpfchen hingegen können sich nur eine kurze Zeit in der Luft halten und so fallen sie in einem definierten Maximalabstand von der erkrankten Person zu Boden. Das Ansteckungsrisiko besteht in solchen Fall nur für die unmittelbar benachbarten Personen.

Wie sich eine Infektion verbreiten wird, hängt von vielen weiteren Faktoren ab. Zum Teil sind es die Eigenschaften des Keimes: Manche Keime haben eine größere Virulenz,
so dass schon eine kleinere Dosis ausreicht, um die Krankheit hervorzurufen. Doch auch die Eigenschaften der Person, die dem Keim ausgesetzt ist, sind für eine eventuelle Erkrankung ausschlaggebend. Die individuelle Immunlage kann zwischen den Menschen variieren, oder manche Menschen können gar unempfindlich sein, weil sie bereits die Krankheit überstanden haben oder dagegen geimpft wurden.

Ein wesentlicher Faktor für die Ausbreitung der Infektion ist, wie häufig Kontakte zwischen den Menschen stattfinden, bei denen es potentiell zu einer Übertragung kommen könnte. Mit diesem Aspekt beschäftigen wir uns in dem EU Projekt.

:: Wie wird bei dem Projekt vorgegangen?

Verantwortlich!Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Dr. Rafael Mikolajczyk