Interviews & Features    

 
· Einleitung
· Geschichtlicher Rückblick
· Erfolge im Kampf gegen Infektionen
Resistente Keime
· Faktoren einer Tröpfcheninfektion
· Das Forschungsprojekt
· Die Arbeitsgruppe
· Feedback


Überschrift
Ein weiteres Phänomen, das bisher eine Unterbewertung im allgemeinen Verständnis von Infektionskrankheiten erfährt, ist das Auftreten von Resistenzen bei Krankheitserregern. So entwickeln manche Pathogene, die ursprünglich durch ein bestimmtes Therapeutikum behandelt werden konnten, eine Unempfindlichkeit dagegen. Trotz der Behandlung schreitet in solchem Fall die Krankheit voran, bis ggf. ein anderes, noch wirksames Mittel angewendet wird.

Es findet also ein Wettlauf statt zwischen dem Fortschritt in der Pharmakotherapie und der biologischen Anpassungsfähigkeit der Pathogene. Für die meisten Krankheiten sind die Pharmakologen noch im Vorsprung, aber es gibt schon vereinzelt Keime in den Krankenhäusern, die gegen jedes bekannte Antibiotikum unempfindlich geworden sind. Nährboden mit Bakterien
Nährboden mit Bakterienkultur

Zum Beispiel haben sich im Zuge der Behandlung der Tuberkulose, die schon unter einer optimalen Empfindlichkeit der Keime schwer zu therapieren ist, resistente Tuberkelstämme ausgebildet, die trotz jeglicher Therapie einen fulminanten Verlauf mit einer schnellen Todesfolge verursachen können.


:: Welche Faktoren gibt es bei einer Tröpcheninfektion?

Verantwortlich!Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Dr. Rafael Mikolajczyk