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Auch wenn seit Beginn der Forschungsarbeiten im Jahr 1995 schon viele Fortschritte bei der praktischen Umsetzung einer frühkindlichen Heranführung an die Naturwissenschaften erzielt wurden, so sind doch immer noch einige Fragestellungen offen:

Eines der zentralen und dringenden Probleme liegt in der Klärung der so genannten Anschlussfähigkeit des Wissens der Kinder. Sorgfältig muss in weiteren Forschungsprojekten evaluiert werden, durch welche Auswahl an Experimenten die in der Vorschule begonnene Heranführung an die Naturwissenschaften in späteren Jahrgängen fortgesetzt werden kann, ohne durch unnötige Wiederholungen oder durch zu große zeitliche Abstände bei der Fortsetzung naturwissenschaftlichen Lernens das einmal entstandene Interesse zu blockieren.

Doch auch im Vorschulbereich geht die Forschung weiter: Es gilt zum einen, heraus zu finden, warum verhaltensauffällige und behinderte Kinder einen so mühelosen Zugang gerade zu den Naturwissenschaften finden und den Umgang mit chemischen Experimenten nahezu zelebrieren.

Zum anderen sind Untersuchungen über (früh-)kindliche Theorien zur unbelebten Natur bisher nur auf die Physik beschränkt gewesen. Interessant ist, ob Kinder auch im Alter von 3 oder 4 Jahren schon an chemischen Themen interessiert sind und ob in dieser Alterstufe spezifisches chemisches Wissen, etwa in Form einer intuitiven Theorie vorliegt.

Auch die Möglichkeiten der außerschulischen Bildung rücken angesichts der noch unangemessenen Situation des Bildungssystems in den Vordergrund. Dazu wird zurzeit eine Experimentierreihe für Science Center entwickelt, die im Sinne des Public Understandig of Science Kinder und ihre Eltern an die Naturwissenschaften heranführen soll.

pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Prof. Dr. Giesela Lück