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Neben den entwicklungspsychologischen Voraussetzungen und einer interessierten Grundhaltung der Kinder müssen auch seitens der naturwissenschaftlichen Experimente einige Kriterien erfüllt sein, die im Folgenden genannt werden:

  • Der Umgang mit den erforderlichen Materialien muss völlig ungefährlich sein.
  • Die Experimente sollten immer gelingen, um mit dem Phänomen vertraut zu machen.
  • Sämtliche Versuche sollten einen Alltagsbezug aus dem Leben der Kinder haben.
  • Die erforderlichen Materialien müssen preiswert zu erwerben oder sogar ohnehin in jeder Kindertagesstätte vorhanden sein, so z.B. Wasser, Salz, Zucker, Essig, Teelichter etc.
  • Die naturwissenschaftlichen Hintergründe zu den Versuchen sollten für Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter verständlich vermittelbar sein, um den Eindruck von "Zauberei" zu vermeiden.
  • Die Versuche müssen alle von den Kindern selbst durchgeführt werden können.
  • Die Experimente müssen aus Gründen der Konzentrationsfähigkeit innerhalb von ca. 20 bis 25 Minuten abgeschlossen sein.
Eine solche Kriterienliste grenzt die Auswahl der Experimente deutlich ein; dennoch konnten inzwischen rund 30 Versuche zusammengestellt werden, die diese Voraussetzungen erfüllen. Die einzelnen Versuche werden in der Regel mit Kindern im Alter zwischen fünf und sechs Jahren durchgeführt, wobei es sich als günstig erwiesen hat, immer regelmäßig, einmal pro Woche etwa, ein Experiment in einem ruhigen Nebenraum durchzuführen – so dass das Experimenten den Charakter der üblichen ‚Angebote’ im Kindergartenprogramm erhält.

:: Beispiele für solche Experimente finden Sie hier


pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Prof. Dr. Giesela Lück