|
Gehen Sie abends gern in Kneipen? Sind sie tätowiert? Oder bräunen Sie schlecht? Vor hundert Jahren hätten Sie
sich damit verdächtig gemacht. Für den italienischen Kriminologen Cesare Lombroso stand fest: "Wenig Bart und
Bleichgesicht, gibt's Schlimmeres auf Erden nicht." Sein deutscher Kollege Gustav Aschaffenburg sah dagegen im
Kneipenbesuch die größere Gefahr für die öffentliche Sicherheit.
Schädelkarte aus "L'uomo delinquente" von C. Lombroso, 1878
Im Kern beherrscht diese Meinungsverschiedenheit
noch heute kriminologische Debatten. Die entscheidende Frage lautet nach wie vor: Sind es die körperlichen
Anlagen oder die sozialen Verhältnisse, die ins Verbrechen führen?
:: Gibt es geborene Verbrecher?
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Dr. Silviana Galassi
|
|