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Natürlich kann der Roboter nicht alle Aufgaben eigenständig durchführen.
Weitere Laborgeräte sind als Roboterhilfen notwendig. Am Beginn der
Aufgabenliste steht die Probenentnahme aus dem Bioreaktor. Hierfür wurde
ein Probenentnahmegerät entwickelt, welches mit einer Nadel die feste
Deckelfolie des Probenröhrchens durchsticht und über ein Schlauchsystem dem
Reaktor die Kulturflüssigkeit entnimmt.
Ist dieser Vorgang der Probenentnahme
abgeschlossen, wird das System dampfsterilisiert. Weitere Hilfsgeräte sind
die Pipettierstation zur Entnahme von Teilvolumen aus der Gesamtprobe, die
Waage zur Überprüfung, wie viel Probe tatsächlich entnommen wurde
und der Barcodeleser, der zur Identifikation der Proben dient. Das
Zellzählgerät oder ein anderes analysierendes Gerät, dessen Ergebnisermittlung
automatisiert werden soll, die Zentrifuge und der Gefrierschrank befinden
sich aufgrund der Aufgabenstellung bereits im Labor und können direkt in das
Projekt mit eingebunden werden.
Zum Abschluß der ersten Phase des Projekts wurden Kultivierungen mit einem
zentralen Aufbau durchgeführt. In diesem Aufbau waren alle eingesetzten Geräte
kreisförmig so um den Roboter angeordnet, so dass sie sich innerhalb des
Arbeitsradius des Roboters befanden. Es ergaben sich reproduzierbare
Ergebnisse, die sich mit den parallel durchgeführten manuellen Analysen decken.
Zur Zeit wird daran gearbeitet, den Arbeitsbereich des Roboters in Verbindung
mit einem autonomen, fahrerlosen Transportsystem auf das ganze Labor
auszudehnen. Dadurch kann sich der Roboter im ganzen Labor frei bewegen und
die dezentral platzierten Geräte erreichen. Auf diese Weise soll es möglich
werden, dass die vom Roboter bedienten Geräte auch vom Laborpersonal eingesetzt
werden können. Zudem liesse sich dann der Aufbau beliebig erweitern.
Die größere Anzahl von Geräten, die bedient werden können, und die erhöhte
Auslastung der Geräte werden die Effizienz des Systems steigern und den
Einsatz rentabler machen.
::Wie erkennt ein Roboter die Situation?
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