Interviews & Features    

 
· Kommunikation - mehr als Sprache
· Verkörperte Kommunikation
MAX
· Wie sieht das Forschungszenario aus?
· Welche Anwendung von MAX gibt es?
· Wie geht es weiter?
· ZIF- Forschungsjahr zu 'Verkörperte Kommunikation'
· Literatur
· Der Wissenschaftler
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Überschrift
Eine Vielzahl jüngerer Arbeiten in den Gebieten der Künstlichen Intelligenz und Robotik greift die Fragestellung verkörperter Kommunikation in technischem Zusammenhang auf. Speziell widmen sich die Arbeitsrichtungen von „embodied conversational agents“ (Cassell et al., 2000) und „virtual humans“ (Gratch et al., 2002) dem Ziel, Schlüsselaspekte der Verkörperung in der Kommunikation nachzubilden und auf der anderen Seite Assistenzsysteme mit menschenähnlichen Merkmalen zu erarbeiten, die zahlreichen Anwendungen zugrunde liegen sollen.

Abbildung von MAX
MAX, der "Multimodale AssemblierungseXperte"
Mit dem menschenähnlichen interaktiven Computerprogramm „Max“, einem so genannten künstlichen Agenten, untersucht unser Team verkörperte Kommunikation mit Computersimulationen in virtueller Realität (Kopp et al., 2003). Weil unser Agent sich einerseits multimodal, d.h. mit Sprache, Gestik und auch Gesichtsmimik äußern kann und er sich andererseits mit dem Zusammensetzen (der Assemblierung) virtueller Objekte auskennt, wurde er auf MAX – für „Multimodaler AssemblierungseXperte“ – getauft. Max wurde in mehrjähriger Arbeit im
Sonderforschungsbereich 360 „Situierte Künstliche Kommunikatoren“ (Rickheit & Wachsmuth, 1996) an der Universität Bielefeld entwickelt.

Mit seiner synthetischen Stimme und seinem animierten Körper kann Max sprechen, gestikulieren und Gesichtsausdrücke zeigen. Über ein Mikrophon und ein Tracking-System kann Max sein Gegenüber auch „hören“ und „sehen“ und Sprache, Gestik und Blickrichtung des Menschen erfassen und verarbeiten.
:: Wie sieht das Forschungsszenario aus?

Verantwortlich!Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Prof. Dr. Ipke Wachsmuth