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:: 1. Mediation ist in aller Munde.


Der Begriff und vieles an dem damit gemeinten Verfahren stammen aus den USA. Gemeint ist mit eine Art Vermittlung, bei der die Parteien mit Hilfe eines unbeteiligten Dritten eine Lösung für ihren Konflikt suchen. Der Dritte trifft keine Entscheidung. Es ist sogar strittig, inwieweit er Lösungsvorschläge machen soll.

Was macht er dann? Er strukturiert und moderiert. Dass er als Moderator streng neutral und fair sein muss, also beiden Parteien die gleichen Darstellungs- und Entfaltungsmöglichkeiten zu geben hat, ist wie beim Richter selbstverständliche Grundvoraussetzung für sein Tätigwerden im Konflikt anderer. Die Parteien selbst sind es, die zu einer Lösung ihres Konflikts kommen sollen.

Wichtig scheint mir zunächst, dass der Mediator den Verhandlungen der Parteien eine Struktur gibt. Die Mediation läuft in bestimmten Phasen ab.


:: Die Beteligten und ihre Rollen

pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Prof. Dr. Fritz Jost