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Dynamische Magnetresonanz- tomographie
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Damit ein Arzt uns sagen kann, was uns fehlt, muss er uns zunächst untersuchen. Dazu stehen ihm verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Er kann mit uns sprechen und uns beobachten. Er kann unsere Lunge oder unser Herz abhören und mit seiner Hand unsere Temperatur und unserem Pulsschlag fühlen. Bevor es biochemische Labortests gab, waren auch der Geruchs- und Geschmackssinn eines Arztes von großer diagnostischer Bedeutung. Ein Arzt konnte riechen, ob eine Wunde gut heilte oder ob Wundbrand vorlag, und er konnte am Urin schmecken, wie es um den Zuckerhaushalt des Patienten bestellt war. Kurz: Alle Sinne wurden eingesetzt, um sich ein Bild vom Patienten zu machen und zu einer Diagnose zu kommen.

Inzwischen vertraut kaum noch ein Arzt allein auf seine fünf Sinne, wenn er Krankheiten diagnostizieren soll. Vielmehr setzt er Hilfsmittel ein. Eine besondere Rolle in der diagnostischen Medizin nehmen bereits seit längerem Bilder ein. Jeder von uns hat schon einmal ein Röntgenbild von seinem gebrochenen Finger, seinem Kiefer, dem Kniegelenk oder von der Lunge betrachtet. Viele kennen die wesentlich moderneren, faszinierenden Bilder, die den menschlichen Körper oder Teile davon dreidimensional zeigen. Diese dreidimensionalen Bilder nennt man Volumenbilder.

Um sie aufzunehmen, kommen sehr komplizierte und aufwändige Computer- oder Kernspintomographen zum Einsatz. Allerdings sind die so entstehenden Bilder zu komplex, um alle darin enthaltenen Informationen unmittelbar wahrnehmen und verarbeiten zu können. Daher wird das dreidimensionale Bild mit spezieller Software in Schichten (oder Scheiben) aufgeteilt. Diese Schichten oder Scheiben, die der Tomographie ihren Namen gaben (griech. „tomos“ = Scheibe), lassen sich wieder als einfache Bilder anschauen und geben so die in ihnen enthaltenen Informationen frei.

Bei derartigen Volumenaufnahmen spricht man übrigens auch nicht mehr von Pixeln sondern von Voxeln (=VOlume ELements).



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pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Dr.-Ing. Tim Wilhelm Nattkemper