Interviews & Features    

 
· Einführung in das Thema
Sukzession auf Binnendünen
· Wozu eigentlich "Störung"?
· Die Regnitzer Sandachse
· Konkurrenz um den besten Platz im Sand
· Forschungs- ergebnisse
· Die Arbeitsgruppe
· Literatur und Links zum Thema
· Feedback



Binnendünen gehören zu den naturhistorisch wertvollsten, aber ökologisch noch wenig bearbeiteten Lebensräumen Mitteleuropas. Auf Sandmagerrasen lebt – hervorragend angepasst an die mageren, trockenen und bisweilen extrem heißen Sandböden - eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten wie das Silbergras oder die Sandgrasnelke, die auf anderen Standorten zu konkurrenzschwach sind, um sich durchzusetzen, oder die Blauflügelige Ödlandschrecke, die ihre Eier lediglich in offene Sandböden legen kann.

Voraussetzung für sinnvolle Pflegemaßnahmen zum langfristigen Erhalt dieser wertvollen Sandökosysteme ist, neben bereits vorliegenden beschreibenden Untersuchungen zur Sukzession, d.h. zur zeitlichen Abfolge von Pflanzengemeinschaften bestimmter Artzusammensetzung an einem Standort, vor allem das Verständnis der vielschichtigen Mechanismen, die diese Sukzession bedingen.

An Standorten im Bereich der Senne bei Bielefeld und im Landschaftsraum um die Stadt Erlangen werden die kausalen Hintergründe der dort ablaufenden Sukzessionsprozesse und die Entstehung von stabilen Vegetationsmustern untersucht.


pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Dr. Tom Steinlein