Interviews & Features    

 
· Einführung in das Thema
· Sukzession auf Binnendünen
· Wozu eigentlich "Störung"?
Die Regnitzer Sandachse
· Konkurrenz um den besten Platz im Sand
· Forschungs- ergebnisse
· Die Arbeitsgruppe
· Literatur und Links zum Thema
· Feedback



Die Sandmagerrasen entlang von Rednitz, Pegnitz und Regnitz gehören zum größten Terrassen- und Flugsandgebiet Bayerns. Heute sind, wie die Verfasser des Landschaftspflegekonzeptes Bayern feststellen, „nur zu einem verschwindend geringen Prozentsatz auf diesen potenziellen Sandrasenstandorten ... noch Sandrasen oder verwandte Vegetationstypen erhalten.“ Die Sandflächen sind meist von Wald bestanden, sind überbaut oder werden als Äcker genutzt und sind deshalb aufgedüngt.

Für zahlreiche hochbedrohte Tier- und Pflanzenarten sind die mittel- und oberfränkischen Sandgebiete die wichtigsten Rückzugsräume in Bayern. So besitzen allein 92 gefährdete Tierarten und 46 gefährdete Pflanzenarten ihr Schwerpunktvorkommen in Sandbiotopen im Projektgebiet. Deshalb haben viele der Sandlebensräume eine landesweite Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz. Ein effektiver Schutz der verbliebenen Sandbiotope und der darauf angewiesenen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, sowie die Vernetzung der Lebensräume untereinander lässt sich nur im Rahmen eines größeren Verbundprojektes verwirklichen, das die verstreuten Sandmagerrasen und Potenzialflächen einschließt. Aus diesem Grund umfasst das Projektgebiet das gesamte Sandgebiet zwischen Bamberg und Weißenburg.


pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Dr. Tom Steinlein