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In diesem Beitrag erfahren Sie ...
- die grundlegenden Konzepte und wichtigsten Ergebnisse der PISA-Studie
- einige der Schwachpunkte des deutschen Bildungssystems
- welche Konsequenzen aus den Ergebnissen gezogen werden können
PISA („Programme for International Student Assessement“) ist ein
internationales Projekt der „Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD), das sich zum Ziel gesetzt hat,
politisch-administrativen Entscheidungen in den Bildungssystemen der
OECD-Mitgliedsstaaten eine wissenschaftlich fundierte Grundlage zu geben.
Diese Zielsetzung erfordert zunächst eine systematische und möglichst
unverfälschte Analyse der Stärken und Schwächen der
SchülerInnen eines Landes. Darüber hinaus hofft man, durch
differenzierte Zusammenhangsanalysen (z.B. was unterscheidet schwache Leser
innerhalb eines Landes von besonders guten? Gibt es Merkmale, welche als
charakteristisch für Länder mit besonders hohen
Durchschnittsleistungen anzusehen sind?) Hinweise darauf zu erhalten, welche
politischen Veränderungen die Realisierung bestimmter bildungspolitischer
Ziele am wahrscheinlichsten machen.
In PISA hat man sich entschieden, das Leistungsniveau 15-jähriger
SchülerInnen zu testen, denn in diesem Alter befinden sich nahezu alle
Jugendlichen in so gut wie allen OECD-Ländern noch in einer Schule.
Mit Hilfe von PISA kann somit der Leistungsstand zu einem sehr wichtigen
Zeitpunkt bestimmt werden, nämlich kurz bevor die meisten Jugendlichen
eine Berufsausbildung beginnen oder eine weiterführende Schule besuchen.
An PISA haben 28 OECD-Mitgliedsstaaten und vier weitere Länder
teilgenommen.
::Mit welchen wissenschaftlichen Methoden wurde das
Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler getestet?
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