|
:: PARADYS - Participation and the Dynamics of Social Positioning –
The Case of Biotechnology
Die Auspflanzung gentechnisch veränderter Pflanzen im Freiland ist für die beteiligten Wissenschaftler ein wichtiger Schritt im Forschungsprozess. Die Pflanzen sind über einen langen Zeitraum hinweg im Labor entwickelt und unter Gewächshausbedingungen getestet worden. Aber erst durch die Freisetzung, also die Auspflanzung im Freiland, ist es möglich zu untersuchen, wie sich diese Pflanzen unter realen Bedingungen wie bestimmten Klima- und Bodenbedingungen verhalten und entwickeln.
Was aus der Sicht der wissenschaftlichen Forschung ein notwendiger Schritt ist, sehen aber viele Anwohner und Umweltorganisationen als ein unkalkulierbares Risiko. Gentechnik ist insgesamt ein Thema, dem viele eher mit Skepsis oder Ablehnung gegenüber stehen, und das trifft auf die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen in besonderem Maße zu. So gibt es gegen Freisetzungen, die geplant oder bereits durchgeführt werden, häufig Widerstand in verschiedenen Formen.
:: Weiter in der Einleitung
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: A. Bora, I. Furchner, P. Münte
|
|