Interviews & Features    

 
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Überschrift
:: bei Freisetzungen gentechnisch veränderter Organismen in Deutschland

Um gentechnisch veränderte Pflanzen ins Freiland zu bringen, braucht man eine Genehmigung. Zuständig dafür ist eine Bundesbehörde in Berlin, das Robert-Koch-Institut (RKI). Bei dieser Behörde ist ein Antrag auf Freisetzung zu stellen. In diesem Antrag müssen das geplante Vorhaben sowie damit verbundene mögliche Risiken etc. ausführlich dargelegt werden. Ein Experten-Gremium innerhalb der Genehmigungsbehörde sowie zwei Einverständnisbehörden begutachten den Antrag und geben dazu ihre Stellungnahmen ab.

Außerdem wird das Vorhaben öffentlich bekannt gemacht, und zwar in einer überregionalen Zeitung (Bundesanzeiger) und in einer Lokalzeitung in der Gemeinde, in der die Freisetzung stattfinden soll. In der örtlichen Verwaltung werden Unterlagen über den Versuch ausgelegt, die auch eine allgemein verständliche Darstellung des Vorhabens seitens der Antragsteller enthalten. Die Bürger können diese Unterlagen einsehen, und sie können innerhalb einer bestimmten Frist gegen den geplanten Versuch Einwendungen erheben, die sie in schriftlicher Form bei der zuständigen Behörde einreichen müssen. Die Genehmigungsbehörde muss diese Einwendungen bei der abschließenden Entscheidung berücksichtigen.


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