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Internationale Vergleichsstudien dominieren gegenwärtig die bildungspolitische
Diskussion in Deutschland. TIMSS, PISA und zuletzt IGLU gelten weithin als
Gradmesser für die aktuelle Leistungsfähigkeit des deutschen Bildungssystems.
Aus bildungspolitischer Sicht ergibt sich die Frage, wie auf diese neuen
Forschungsergebnisse reagiert werden soll. Diese Frage stellt sich um so
mehr, da sich die angesprochenen Leistungsvergleichsstudien selbst das Ziel
setzen, Steuerungswissen für bildungspolitische Entscheidungen
hervorzubringen.
Es ist dieser bildungspolitische Hintergrund, der uns veranlasst hat, bei der
Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Forschungs-projekt zu beantragen,
in dem der ministerielle Umgang mit den Ergebnissen von
Leistungsvergleichsstudien am Beispiel der PISA-Studie untersucht werden soll.
Angesiedelt in der Fakultät für Pädagogik (AG 4) der Universität Bielefeld
wurde das Projekt im Januar 2003 bewilligt und im Juni 2003 begonnen. Es
trägt den Titel „Ministerielle Steuerung und Leistungsvergleichsstudien“,
kurz „MiSteL“ und wird von Klaus-Jürgen Tillmann geleitet.
Auf den folgenden Web-Seitenwird sowohl das Projekt in seinen Grundzügen als
auch das Projektteam vorgestellt.
:: Was ist das Erkenntnisinteresse dieses Projektes?
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Daniel Kneuper
und Christian Kuhlmann
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