Interviews & Features    

 
· Ein Leben lang derselbe Glaube?
Das Projekt wird fortgesetzt
· Überblick über die Forschungs- methoden
· Die Phase I
· Motive für den Glaubenswechsel – die Vorstudie
· Phase I - Forschungsziele und Methoden
· Erste Ergebnisse der Phase I
· Ergebnisse der laufenden Phase
· Das Projektteam
· Literatur zum Thema
· Feedback


Überschrift:: Erweiterung der Forschung in einem Anschlussprojekt: Bewahren oder Abschied-Nehmen von religiösen Bindungen? Dekonversions-Erfahrungen in der Bundesrepublik Deutschland und den U.S.A.

Das Forschungsprojekt „Dekonvertiten aus neureligiösen Gruppen“ unter der Leitung von Prof. Heinz Streib, Lehrstuhl für Religions-pädagogik und Ökumenische Theologie, und der Psychologin Dr. Barbara Keller wird seit Beginn des Jahres in Bezug auf das Forschungsfeld erweitert und fortgesetzt.

Nach der Verlängerung des DFG-geförderten Projekts im Januar können in der zweiten Projektphase Veränderungen in der religiösen Orientierung und in der Bindung an religiöse Vereinigungen ebenso wie religiöse Mitgliedschaften in einem breiteren Spektrum untersucht werden. Während die erste Projektphase den Fokus auf die Ablösung von und die Mitgliedschaft in neureligiös-fundamentalistischen Bewe-gungen legte, werden in der zweiten Phase der International Study of Deconversion unterschiedliche Erfahrungen mit der Ablösung von einer religiösen Bindung in etablierteren Glaubensgemeinschaften (Kirchen, Freikirchen) in den Blick genommen. Damit soll überprüft werden, inwiefern die Erkenntnisse aus der ersten Projektphase in einen größeren religiösen Zusammenhang übertragen werden können.

Wie in der ersten Projektphase gehört zu den Hauptinteressen der laufenden Untersuchung die Frage nach Gewinn und Verlust aus der Sicht religiöser Entwicklung. Unter welchen Bedingungen bedeutet die Ablösung von einer religiösen Gemeinschaft eine persönliche Ent-wicklung, und wie könnten religiöse Ablösungsprozesse dahingehend unterstützt werden?

  ::Prof. Heinz Streib, Dr. Barbara Keller und Dipl.-Soz. Martha Csöff im Interview über die Ergebnisse des Vergleichs zwischen Dekonversationserfahrungen in Deutschland und in den U.S.A.
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  Das Interview führte Anna Bella Heinemann.


::Zur Untersuchung dieser Fragen steht ein bereits erprobtes Forschungsinstrumentarium zur Verfügung...

pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: H. Streib, B. Keller, R.-M. Csöff