Interviews & Features    

 
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Überschrift
:: Über die wirtschaftlichen Folgen von Trennung und Scheidung

Trennung und Scheidung gehören neben Arbeitslosigkeit, Krankheit und niedriger Bildung zu den großen wirtschaftlichen Risikofaktoren. Für die betroffenen Personen wie auch für den Staat verursachen Trennung und Scheidung hohe Kosten.

Damit der Staat gezielte Hilfs- und Steuerungsangebote für den Personenkreis entwickeln kann, der hierdurch wirtschaftlich und sozial besonders gefährdet ist, benötigt er zuverlässige Datengrundlagen und Analysen. Diese lagen für die Bundesrepublik Deutschland bisher nicht im erforderlichen Umfang vor. Aus diesem Grund hat das Bundesfamilienministerium ein mehrjähriges Forschungsprojekt über die wirtschaftlichen Folgen von Trennung und Scheidung für Familien in Auftrag gegeben, dessen Ergebnisse nunmehr vorliegen.

Die empirische Untersuchung wurde von Prof. Dr. Hans-Jürgen Andreß und den Diplom-Soziologinnen Barbara Borgloh, Miriam Güllner und Katja Wilking an der Universität Bielefeld durchgeführt. Die Studie, deren Ergebnisse hier vorgestellt werden, liefert konkrete Ansätze zur Begrenzung und Lösung der finanziellen Probleme im Fall von Trennung und Scheidung, sowie zur Prävention und Beratung. Sie benennt erstmals auf empirischer Grundlage die Hauptprobleme und deren Ursachen und liefert Handlungsempfehlungen für die Rechts- und Familienpolitik.



pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Prof. Dr. Hans-Jürgen Andreß, Dipl.-Soz. Barbara Borgloh, Dipl.-Soz. Miriam Güllner