Interviews & Features    

 
· Einleitung
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· Das Projektteam


Überschrift
Vieles spricht auch dafür, dass die Erwerbskonstellation während der Ehe von Bedeutung ist. US-amerikanische Daten zeigen jedenfalls, dass die wirtschaftlichen Folgen für die Männer um so negativer werden (und damit implizit die Geschlechterunterschiede um so geringer), je mehr die Frauen zum Eheeinkommen beigetragen
haben.

In der jetzt durchgeführten Untersuchung konnte auch für die Bundesrepublik gezeigt werden, dass sich in den Ehen, in denen die Frau Haupt- oder sogar Alleinverdienerin war, die wirtschaftlichen Gewinne und Verluste sowohl der Frauen als auch der Männer in etwa die Waage halten. Anders ausgedrückt: In dem Maße, in dem Frauen über eigenständige und dem Betrag nach mindestens ebenso große Einkommen wie ihre Ehemänner verfügen, werden die beschriebenen Geschlechterunterschiede verschwinden bzw. sich möglicherweise sogar umkehren.

Ähnliche Schlussfolgerungen lassen sich auch aus differenzierteren statistischen Analysen der Autoren ziehen, die zeigen, dass die Geschlechterunterschiede der Nachtrennungseinkommen um so geringer ausfallen, je mehr sich Männer und Frauen in ihren Arbeitsmarktqualifikationen und -erfahrungen sowie in ihrer Erwerbsbeteiligung und ihren Kinderbetreuungspflichten angleichen.


:: Hausmänner schneiden so schlecht ab wie Hausfrauen

pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Prof. Dr. Hans-Jürgen Andreß, Dipl.-Soz. Barbara Borgloh, Dipl.-Soz. Miriam Güllner