Interviews & Features    

 
· Einleitung
· Forschungs- methoden
· Forschungsfragen
· Wirtschaftliche Situation nach der Trennung
· Umgang mit wirtschaftlichen Folgen
· Risikogruppen
· Risikofaktoren
· Politische Schlussfolgerungen
· Literatur und Links
· Das Projektteam


Überschrift
Genauso wie nicht alle Frauen Verschlechterungen erleben, sind nicht alle Männer per se in einer vorteilhaften Lage. Die Untersuchung zeigt beispielsweise, dass in den Fällen, in denen die Männer die gemeinsamen Kinder betreuen, ähnliche Einkommensrisiken zu beobachten sind wie bei den alleinerziehenden Müttern.

Die Hälfte der alleinerziehenden Väter erfährt Einkommensverluste von 10 und mehr Prozent.

Es wird auch gezeigt, dass Unterhaltszahlungen die verfügbaren Einkommen der Männer nicht unerheblich verringern, auch wenn die Unterhaltszahlungen nicht ausreichen, um den tatsächlichen Einkommensbedarf ihrer (ehemaligen) Ehefrauen und Kinder zu decken.

Lässt man in den vorherigen Einkommensvergleichen (vgl. Tabelle 1 ) die Unterhaltszahlungen außer Acht, steht den Männern im Durchschnitt ein sehr viel höheres bedarfsgewichtetes Pro-Kopf-Einkommen zur Verfügung (nämlich 32.382 DM statt 29.990 DM pro Jahr).

Schließlich sollte man das Problem nicht unterschätzen, dass die Erwerbseinkommen einer nicht geringen Anzahl von Männern gar nicht ausreichen, um zwei Haushalte aus eigener Kraft zu unterhalten.


:: Wie bewältigen Frauen und Männer die wirtschaftlichen Folgen der Trennung?

pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Prof. Dr. Hans-Jürgen Andreß, Dipl.-Soz. Barbara Borgloh, Dipl.-Soz. Miriam Güllner