Interviews & Features    

 
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Angestoßen durch die von der Hospizbewegung getragene Entwicklung von Palliative Care und wiederholt aufgezeigte Mängel in der Schmerzversorgung schwerstkranker Menschen im fortgeschrittenen Stadium einer Tumorerkrankung wurde unter dem Dach der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den 1980er-Jahren eine weltweite Initiative zur Verbesserung der Tumorschmerzkontrolle ins Leben gerufen und mit dem 1986 veröffentlichten WHO-Stufenschema der Tumorschmerztherapie ein Rahmenkonzept für Behandlungsleitlinien entwickelt. Ziel der Initiative war und ist es, die Versorgungsmängel und Hemmnisse, die der Gewährleistung einer angemessenen Schmerzkontrolle entgegenstehen, zu überwinden. Zu verweisen ist hier nicht zuletzt auf Mythen, die sich um den Gebrauch von starken Schmerzmitteln – allen voran Morphin – ranken. So stellten Zenz und Willweber-Strumpf 1993 in einer Untersuchung auch hierzulande unter professionellen Akteuren im Gesundheitssystem geradezu eine „Opioidphobie“ fest. Die Tumorschmerzinitiative der WHO wurde und wird seit 1986 durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit begleitet, 1990 anknüpfend an die Erfahrung im Hospizbereich um ein "Palliative Care“-Konzept erweitert, das 1990 erstmals veröffentlich wurde und 1998 durch ein speziell auf die Versorgungsbedarfe und -bedürfnisse schwerst kranker Kinder und ihrer Eltern hin zugeschnittenes Konzept ergänzt.



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