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Internationale Kooperationen

Die Universität Bielefeld pflegt seit ihrer Gründung die Tradition, nur solche Kooperationen durch das Rektorat beschließen und vom Rektor unterzeichnen zu lassen, die von den Fakultäten ausdrücklich gewünscht werden und die von Mitgliedern der Fakultäten aktiv gestaltet und ausgefüllt werden. Daher ist der größte Teil der Kooperationen - auch die älteren - in der Regel aktiv. Insgesamt hat die Universität derzeit 75 vom Rektorat gebilligte Kooperationsabkommen abgeschlossen, von denen 12 Gesamtpartnerschaften sind, die allen interessierten Fakultäten und Institutionen offenstehen. Hier ragen vier sehr unterschiedliche Partnerinstitutionen hervor:

Ecole des Hautes Etudes en Ciences SocialesEcole des Hautes Etudes en Sciences Sociales, Paris: Diese Partnerschaft geht von der Geschichtswissenschaft aus, umfaßt aber den gesamten Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften.

 

Université de MadagascarUniversité de Madagascar, Antananarivo: Diese zunächst im Jahr 1983 für Germanistik/Romanistik/Linguistik abgeschlossene Partnerschaft wurde in den folgenden Jahren erweitert um die Fächer Mathematik, Biologie, Physik und Chemie. Ein weiterer Schwerpunkt der letzten Jahre ist die Doktorandenausbildung von jungen Mathematikern.

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Staatliche Universität Novgorod: Ein Reihe geisteswissenschaftlicher Disziplinen, hier vor allem die Pädagogik, widmet sich dem Aufbau neuer Curricula und der Lehrerausbildung. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Projekte durchgeführt, u.a. mit Unterstützung des DAAD und der VW-Stiftung.

Staatsuniversitaet St. PetersburgStaatsuniversität St. Petersburg: Im Rahmen dieser Kooperation der Fakultät für Soziologie geht es um die "Erneuerung der Sozialwissenschaften an der Staatsuniversität St. Petersburg". Das Engagement der Bielefelder Soziologen begann 1992 mit einer Gastdozentur, aus der sich ein mit DAAD- und EU-Mitteln gefördertes umfangreiches Projekt zum Aufbau der sozialwissenschaftlichen Fakultät an der Staatsuniversität St. Petersburg entwickelte. Im Jahre 1994 wurde ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Inzwischen sind die Universitäten Straßburg und Lissabon an der Kooperation beteiligt. Der Austausch von Gastdozenten, Nachwuchswissenschaftlern und Studierenden ist bis heute sehr intensiv und für alle Beteiligten fruchtbar.

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Erasmus-ProgrammERASMUS-Partnerschaften: Die Universität Bielefeld nimmt seit 1987/88 an dem ERASMUS-Programm teil. Im Hinblick auf einen erfolgreichen Studienverlauf ist die Universität bemüht, das ECTS zur Anerkennung der an der Partnerhochschule absolvierten Studienleistungen in alle Kooperationen einzuführen. Seit der Einführung des SOKRATES-Programms 1995 nehmen Kurzzeitdozenturen sowie die Teilnahme an Projekten zur Curriculumsentwicklung neben dem Studierendenaustausch einen besonderen Stellenwert ein.

TempusTEMPUS-Kooperationen: Auch an unterschiedlichen TEMPUS-PHARE- und -TACIS-Kooperationen ist die Universität seit Einführung des Programms im Jahre 1990 aktiv beteiligt.Vor allem die Fachbereiche "Soziologie" und "Geschichtswissenschaft" unterhalten intensive Kooperationen mit Hochschulen in verschiedenen TACIS-Ländern. Vierjahresprojekte mit den russischen Universitäten in St. Petersburg/Soziologie und Yaroslavl/Geschichte sowie Ulan Bator in der Mongolei/Geschichte sind bereits erfolgreich abgeschlossen. Derzeit werden Kooperationen mit der Staatlichen Universität Tashkent sowie der Yaroslavl State University im Fach Geschichte mit TEMPUS-Mitteln gefördert. Im Mittelpunkt der genannten Kooperationen stehen neue didaktische Methoden des Geschichtsunterrichts; im Rahmen von Summer Schools, Gastdozenturen und Besuchen russischer Studierender und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden neue Curricula erarbeitet.

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