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Unfallversicherung

 

Wie bin ich versichert?

Bei der Teilnahme am Hochschulsport besteht für die Studierenden der Universität Bielefeld und der Fachhochschule Bielefeld unter bestimmten Voraussetzungen ein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz (§ 2 Abs. 3 Nr. 8c Sozialgesetzbuch Siebtes Buch (SGB VII). Voraussetzung ist, dass das Sportangebot an der Universität den Charakter einer offiziellen Hochschulveranstaltung hat oder der Hochschulsport von der Hochschule selbst oder einer hochschulbezogenen Institution (AStA) unter Aufsicht eines/r bestellten Übungsleiters/in durchgeführt wird.

Der Unfallversicherungsschutz umfasst die sportlichen Übungen selbst, die notwendigen Vorbereitungshandlungen und die Wege zu und von der Übungsstätte. Die freie sportliche Betätigung außerhalb des organisierten Übungsbetriebes auf den Hochschulsportanlagen (z.B. freie Spielgruppen, freies Tennisspielen, individuelles Training) ist ebenso unversichert wie das Betreiben von Leistungssport in Universitäts- oder anderen Sportvereinen.

Beschäftigte der Hochschule sind bei der Teilnahme am Hochschulsport nur dann versichert, wenn gleichzeitig die besonderen Anforderungen des Betriebssport vorliegen (Ausgleichscharakter des Sports, Regelmäßigkeit, Betriebsbezogenheit der Organisation und des Teilnehmerkreises, kein Wettkampfsport). Unfallversicherter Betriebssport liegt dann vor, wenn der Sport Ausgleichs- und nicht Wettkampfcharakter hat, er regelmäßig stattfindet, der Teilnehmerkreis im Wesentlichen auf Unternehmensangehörige beschränkt ist, Übungszeit und Übungsdauer in einem dem Ausgleichszweck entsprechenden Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit stehen und der Sport unternehmensbezogen organisiert ist.

->Unfallkasse NRW - FAQ

Gasthörer-Sport sind grundsätzlich nicht gesetzlich unfallversichert.

Als Studierende im Sinne des Gesetzes gelten nur die eingeschriebenen und zu den akademischen Abschlussprüfungen zugelassenen Studenten. Teilnehmer an Kursen, die auf den Hochschulzugang vorbereiten (z.B. Deutschkurse), an Ferienkursen und eingeschriebene Gasthörer gelten nicht als Studierende.

Als Voraussetzung für den Unfallversicherungsschutz ist zu verlangen, dass der Studierende ordentlich immatrikuliert ist und die Hochschule besucht, um sich ernstlich, wenn auch nicht zwingend berufsbezogen, aus- und fortzubilden. Die Immatrikulation allein oder die gelegentliche Teilnahme an einer Vorlesung erfüllt diese Voraussetzungen grundsätzlich nicht.

Allen Teilnehmern/innen am Hochschulsport wird dringend empfohlen, zur Abdeckung von Unfall- und Haftungsrisiken entsprechende Versicherungen in angemessener Höhe abzuschließen.

->Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz an HochschulenPDF-Dokument

 

Was tun beim Unfall?

Studierende, die im o. a. Rahmen einen Unfall erlitten haben, sind gebeten, der Universitätsverwaltung Unfälle unverzüglich zur Kenntnis zu bringen, damit die gesetzliche vorgesehene Unfallanzeige der zuständigen Versicherungsbehörde zugeleitet werden kann (Formulare für Studierende sind u. a. bei den Hallenwarten im P01 Bereich und im Hochschulsport-Servicebüro Raum E0-146 erhältlich).

Die Unfallanzeige ist binnen drei Tagen zu erstatten, nachdem die Hochschule von dem Unfall Kenntnis erlangt. Ausgefüllte Unfallanzeigen sind im Hochschulsport-Servicebüro (Raum E0-146) oder bei den Hallenwarten abzugeben. Die Übungsleiter/innen im Hochschulsport werden im Rahmen eines freien Beschäftigungsverhältnisses tätig und unterliegen deshalb nicht dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.