

Wer promoviert, qualifiziert sich für eine Rolle in der Gesellschaft und für berufliche Tätigkeiten - sei es in der Universität oder auf anderen Arbeitsfeldern. Diese Qualifikationsphase setzt sich fort, wenn man nach Abschluss der Dissertation eine Habilitationsarbeit beginnt oder auf universitären Projekt- oder Qualifikationsstellen weiter forscht. Die meist lange Phase der Ausbildung für die Wissenschaft wird kontinuierlich von Klärungsnotwendigkeiten begleitet (Wo möchte ich hin? Wie geht es weiter?) und es werden - neben der Forschung - immer wieder neue Kompetenzen wichtig (Vorträge halten, lehren, sich bewerben, Mitarbeiter/innen führen ...).
Das Team von Lehren & Lernen kooperiert mit Graduiertenschulen an der Universität Bielefeld, die die Klärung beruflicher und wissenschaftlicher Ziele und die Selbstorganisation in der Phase der Promotion zu einem ausdrücklichen Bestandteil Ihres Angebots machen.
Mit dem stifterverbandsgeförderten Projekt Forschungsnah lehren lernen entwickelt das Team von Lehren & Lernen ein Weiterbildungsangebot für Nachwuchswissenschaftler/innen, die ihre eigene Forschung reflektieren und auf Grundlage der von ihnen genutzten Strategien, Denk- und Vorgehensweisen Aufgaben und Aktivitäten für Studierende konzipieren möchten. Es geht darum, realistische Konzepte für die Verknüpfung von Forschung und Lehre zu entwickeln, von denen Doktorand/innen und Post Docs sowohl als Forschende profitieren als auch als Lehrende.
Nach diesem Modell funktioniert auch die zertifizierte Weiterbildung Forschen - Schreiben - Lehren, die seit ihrem ersten Durchgang im Jahr 2004 vor allem von Nachwuchswissenschaftler/innen aus textintensiven Disziplinen genutzt wird.
Doktorand/innen, die Übungen in naturwissenschaftlichen Disziplinen durchführen, finden bei den Mitarbeiterinnen des ebenfalls stifterverbandsgeförderten Projekts Peer Learning interessante Angebote.