Das Bielefelder Studienmodell
 
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Aufbau der Studiengänge im Bachelor

Die Struktur des Studiums an der Universität Bielefeld erlaubt es Studienanfängerinnen und -anfängern, flexibel zu sein. Die Entscheidung, welche berufliche Ausrichtung ergriffen wird, kann im Laufe ihres Studiums überdacht und gegebenenfalls geändert werden.
Dabei gilt jedoch: Je später im Studienverlauf eine Entscheidung geändert wird, desto wahrscheinlicher geht dieser Wechsel des Studiengangstypen mit einer zeitlichen Verzögerung einher. Dies gilt insbesondere bei der Entscheidung für oder gegen das Berufsziel Lehramt. Wer sich also zu Beginn des Studiums noch nicht sicher ist, ob der Lehrerberuf ergriffen werden soll und gleichzeitig eventuelle Verzögerungen im Studienverlauf vermeiden möchte, sollte frühzeitig eines der zahlreichen Studienberatungsangebote der Universität Bielefeld nutzen.

Die Flexibilität zwischen den Bielefelder Studiengangstypen wird durch folgende Elemente erreicht:

  •  „Identische Grundstruktur“ - Der Aufbau der Studiengänge, die zu einem Lehrerberuf führen, lehnt sich an den der anderen Studiengänge an. Beim Lehramt Gymnasium/Gesamtschule ist der Aufbau sogar identisch mit dem Kombi-Bachelor Kernfach-Nebenfach. Das erleichtert es, bei einem Wechsel der Studiengangsvarianten bereits erzielte Leistungen „mitzunehmen“. Wer ein Lehramt anstrebt, wechselt nach dem Bachelorabschluss in den "Master of Education (M.Ed.)". Ist nicht bereits das Bachelorstudium auf das Berufsziel Lehramt ausgerichtet, müssen vor einem Wechsel in den Master of Education lehramtsrelevante Inhalte in einem erheblichen Umfang nachstudiert werden (z.B. Bildungswissenschaften, Praktika, Fachdidaktik).
  • „Identische Inhalte“ - Zu Beginn des Studiums ist ein Großteil der Veranstaltungen und Module für alle Studierenden eines Faches weitgehend identisch (Fachliche Basis), egal ob und ggf. welches Lehramt Sie anstreben oder ob Sie später nicht in die Schule möchten. So wird erreicht, dass alle Studierenden die gleichen Grundlagen des Faches erlernen und dass zu Beginn des Studiums ein Wechsel zwischen den Studiengangstypen leicht fällt. Die Spezialisierung auf ein Berufsfeld setzt dann im späteren Verlauf des Studiums ein (Profilphase). Wer jetzt noch zwischen den Studiengangstypen wechselt, muss eventuell einzelne Module nachstudieren.
  • „Identische Abschlüsse“ - Je nach Fächerkombination erwerben Bachelorabsolventinnen und -absolventen entweder den Abschluss "Bachelor of Arts (B.A.)" oder "Bachelor of Science (B.Sc.)", egal mit welcher Berufsperspektive sie studiert haben. Danach steht grundsätzlich der Weg in die außerschulische Berufstätigkeit sowie in einen fachwissenschaftlichen Master offen. Für die meisten fachwissenschaftlichen Masterstudiengänge müssen zusätzlich spezifische Zugangsvoraussetzungen erfüllt werden, die Sie direkt in den Fachstudienberatungen erfragen können.

Das Studium an der Universität Bielefeld bietet vielfältige Möglichkeiten der Profilbildung. Neben der Profilphase (s.o.) sind vor allem folgende Merkmale zu nennen:

  • „Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten“ - An der Universität Bielefeld gibt es  kaum Einschränkungen für die Kombination von Fächern. Lediglich wenn der Lehrerberuf angestrebt wird, gibt es einige Vorgaben für die Fächerwahl.
  • „Kleine Nebenfächer“ - In Bielefeld haben Sie die Möglichkeit, ein Kernfach mit zwei Kleinen Nebenfächern zu kombinieren. So wäre es beispielsweise denkbar, eine Studium des Kernfaches Soziologie um ein Kleines Nebenfach Ethik zu ergänzen und gleichzeitig mit dem Kleinen Nebenfach Informatik eine weitere Facette zum persönlichen Profil hinzuzufügen.
  • „Individueller Ergänzungsbereich - Dies ist der Wahlbereich, der zusätzlich zum fachwissenschaftlichen Studium mit einzelnen Modulen die weitere Profilierung nach individuellen Interessen ermöglicht. In den Studiengangstypen für den Lehrerberuf entfällt dieser Bereich.