

Lehren in kleinen Gruppen lohnt sich
Aus Erfahrung wissen viele Lehrende, dass z.B. die praktische Einübung wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens in überfüllten Veranstaltungen mehr schlecht als recht für Studierende erfahrbar gemacht werden kann. Es sind insbesondere praxisorientierte und interaktive Veranstaltungen, die sich dafür in besonderer Weise eignen. Aus diesem Grunde wurde 2009 das Pilotprojekt Gruppengrößen / Verbesserung der Betreuung gestartet. Die Erfolge sind eindeutig: Es zeigt sich nicht nur, dass Durchfallquoten in Prüfungen gesunken sind (von 25% auf 9% in den Wirtschaftswissenschaften), sondern auch, dass Studierende stärker thematisch involviert werden, sie sich intensiver mit Themen beschäftigen und sie Formen der Teamarbeit erproben. Dies scheinen u.a. Indikatoren zu sein, die sich sichtbar auf den Studienerfolg der Studierenden auswirken.
Fortführung weiterer Projekte
Die Reduzierung von Gruppengrößen und die Entwicklung adäquater Lehr-/Lernformen erfordert ein Zusammenspiel zahlreicher planerischer, organisatorischer und didaktischer Faktoren. In einem Pilotprojekt, welches über einen Zeitraum von zwei Jahren mit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften sowie Linguistik und Literaturwissenschaft stattfand, wurden diese Faktoren analysiert und Lösungen entwickelt. Aufgrund der positiven Ergebnisse werden sich nun weitere Fakultäten beteiligen.
Wesentliche Projektziele sind:
Auf den folgenden Präsentationen werden jeweils die Ausgangssituation, Ideen und Maßnahmen aufgezeigt, die zu neuen Lehr-/Lernkonzepten in den beiden Pilotfakultäten geführt haben.
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft (Bsp. Germanistik)
Kontakt:
Birgit Grunschel
Referentin Qualitätsmanagement Lehre und des Prorektors für Qualitätsentwicklung