Dez I Evaluation
 
 
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Qualität von Studium und Lehre an der Universität Bielefeld

Die Universität Bielefeld betrachtet die Sicherstellung und Weiterentwicklung der Qualität von Studium und Lehre als eine ihrer zentralen akademischen Kernaufgaben. Sie geht dabei von einem ganzheitlichen Qualitätsverständnis aus, welches die Weiterentwicklung dreier Schwerpunktbereiche von Studium und Lehre beinhaltet. Zu diesen gehören:

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Die Abstimmung dieser Schwerpunktbereiche spielte bereits bei der Einführung der konsekutiven Studienstruktur 2002 eine wichtige Rolle. Die Umstellung der Studiengänge war kein von Fach zu Fach isolierter Prozess, sondern fand im gemeinsamen strukturellen Rahmen des Bielefelder Konsekutivmodells statt, das alle Fakultäten und Fächer integriert und auch einen gemeinsamen Rahmen für das fachwissenschaftliche und lehramtsbezogene Studium schafft.

Die Universität Bielefeld hat, auf der Basis erster Erfahrungen und empirischer Untersuchungen frühzeitig begonnen, das Studienmodell zu überprüfen und Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Studiengänge einzuleiten. Das Rektorat hat hierzu im April 2008 zwei fakultätsübergreifende Projektgruppen unter Beteiligung der Studierenden eingerichtet:

Die Projektgruppe Weiterentwicklungder BA/MA-Studiengänge einschließlich der Lehrerbildung befasste sich mit der konzeptionellen Weiterentwicklung des Bielefelder Konsekutivmodells, vor dem Hintergrund bisheriger Erfahrungen mit diesen Studiengängen aber auch im Hinblick auf weitere Veränderungen, z.B. die Reform der Lehramtsausbildung in Nordrhein-Westfalen.

In der Projektgruppe Qualität von Studium und Lehre wurden insbesondere Fragen des Qualitätsverständnisses, von Konzepten, Instrumenten und Strukturen der Qualitätssicherung in Studium und Lehre beraten.

Aus den Ergebnissen der Projektgruppen wurden Leitvorstellungen für die Weiterentwicklung des Studienmodells und für die Qualität der Lehre an der Universität Bielefeld entwickelt, die den, bezogen auf den Bologna-Prozess, beklagten Verschulungstendenzen deutlich entgegengesetzt sind.

Die Universität folgt der Idee eines dezidiert wissenschaftlich-akademisch geprägten Studiums, das die Studierenden ins Zentrum rückt, sie zu eigenständigem, forschendem Lernen und wissenschaftlicher Neugier anregt und sie neben dem erforderlichen Wissen mit den grundlegenden reflexiven, analytischen Fähigkeiten und notwendigen fachübergreifenden Kompetenzen ausstattet.

Um diese Leitvorstellungen zu verwirklichen, verfolgt die Universität Bielefeld in den oben genannten Bereichen insbesondere folgende Ziele und Kernprozesse:

  • Förderung einer studierendenzentrierten, auf hohem Engagement der Lehrenden sowie auf Eigeninitiative und wissenschaftlicher Neugier der Studierenden gründenden Lehr- und Studienkultur im Sinne des forschungsnahen Lernens
  • Kompetenzorientierte Lehr-/Lernformen und Prüfungsformen, Reduzierung der Prüfungen
  • Reduzierung der Gruppengröße
  • Stärkung des Erwerbs von im Fachstudium erwerbbaren fachübergreifenden Kompetenzen
  • Abgestimmte und vernetzte Betreuung und Beratung in den Disziplinen und durch fächerübergreifende Angebote
  • Transparenz hinsichtlich der Erwartungen und Anforderungen an Studium und Lehre
  • Stärkung der Internationalisierung
  • hervorragende Studienorganisation
  • eine für alle Fakultäten gemeinsame Rahmenstruktur
  • echte Modularisierung, polyvalente Verwendung von Modulen

Zur Verwirklichung der Ziele ergreift die Universität Bielefeld eine Vielzahl aufeinander abgestimmter Maßnahmen.