Studierendenbefragung
 
 
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Studierendenbefragung WS 2010/2011

Studierendenbefragung im WS 2010/11

Eine neu konzipierte Studierendenbefragung wurde erstmals im WS 2010/11 durchgeführt. An ihr nahmen 1.845 Studierende teil. Gefragt wurde nach den Studienvoraussetzungen und Studienzielen, den Erwartungen der Studierenden an das Studium, der Beurteilung der Studienorientierungsphase durch Erstsemester, den Studien- und Lernerfahrungen, den Studien- und Lernverhalten sowie der Beurteilung der Organisation des Lehrangebotes. Die Fragestellungen wurden in den nachfolgenden Befragungen abgeändert und ergänzt.

 

Ergebnisse

A. Studienvoraussetzungen und Studienziele

  • Rund 80 Prozent der Befragten im Bachelor streben einen Masterstudiengang an.
  • Die Erstwahl des Studienfaches ist für mindestens die Hälfte der Befragten stabil.
  • Ein hoher Teil der Befragten gab an, in der Regelstudienzeit zu studieren. Befragte, die sich nicht in der Regelstudienzeit befinden, nannten an erster Stelle Erwerbstätigkeit als Grund.

B. Erwartungen der Studierenden an das Studium

  • Die für die Befragten wichtigsten Aspekte im Studium sind gute berufliche Chancen, starker beruflicher Praxisbezug sowie tiefe inhaltliche Einsicht. Auslandsaufenthalte werden hingegen als nicht ganz so wichtig angesehen.
  • In Bezug auf Lehrveranstaltungen sind den Befragten vor allem eine transparente Prüfungsordnung und das Analysieren praxisbezogener Probleme wichtig.

C. Beurteilung der Studienorientierungsphase durch Erstsemester

  • Persönliches Interesse am Fach, intellektueller Anspruch sowie berufliche Ziele sind die wichtigsten Studienwahlmotive.
  • Informationen über die Studienfächer haben die Studienanfänger/-innen vor allem durch die Internetseiten der Universität gewonnen.
  • Die Mehrzahl der Studienanfänger/-innen konnten sich zu Studienbeginn schon ganz gut zurechtfinden.

D. Studien- und Lernerfahrungen

  • Veranstaltungsformen wie Seminare, Übungen und Tutorien wirken sich begünstigend auf die Lernprozesse der Befragten aus.
  • Neben Feedback vom Lehrenden wünschen sich die Befragten insbesondere beruflichen Praxisbezug.
  • Gut die Hälfte der Befragten hat in Lehrveranstaltungen die Möglichkeit, das zu üben und zu erproben, was von ihnen auch in den Prüfungen erwartet wird.
  • Fachübergreifende Kompetenzen schätzen die Befragten insbesondere in den Bereichen Sozial- und Personalkompetenzen hoch ein.
  • Die Mehrzahl der Befragten gibt an, dass ihnen die Zeit fehlt, Inhalte zu vertiefen.

E. Studien- und Lernverhalten

  • Viele Befragte arbeiten häufig oder gelegentlich gemeinsam mit Kommilitoninnen und Kommilitonen in einer Lerngruppe zusammen.
  • Die Befragten geben an, in Vorlesungen weniger Zeit und Arbeitsaufwand zu investieren als in Veranstaltungsformen, die in der Regel kleiner sind und in denen auch meistens stärker interaktiv gearbeitet wird.

F. Beurteilung der Organisation des Lehrangebotes

  • Im Vergleich zu der Überschneidungsfreiheit innerhalb des Kernfaches sind die Studierenden eines 2-Fach-Bachelors deutlich weniger zufrieden mit der Gestaltung ihre Stundenplans im Hinblick auf die Überschneidungsfreiheit der Lehrveranstaltungen zwischen Kern- und Nebenfach.

Die Methodik und vollständigen Ergebnisse der Befragung können Sie hier ansehen.