Universität Verkündungs-
                               Bielefeld blatt
Amtliche Bekanntmachungen
 
                            Jahrgang 31           Nr. 01 Bielefeld, 2. Januar 2002

 
 
 Studienordnung der Universität Bielefeld für das Studienfach Katholische Religionslehre mit dem Abschluss Erste Staatsprüfung 
für das Lehramt für die Primarstufe (weiteres Unterrichtsfach) vom 02.01.2002
1
Durchführung des Verfahrens gemäß § 27 Abs. 1 der Verordnung über die zentrale Vergabe von Studienplätzen in Nordrhein-Westfalen (Vergabeverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen - VergabeVO NRW) vom 31. Mai 2000 (GV. NRW. S. 500 ff.) in der derzeit geltenden Fassung
10
Änderung der Regelungen für die Erhebung von Entgelten und Umlagen für die Teilnahme 
am Hochschulsport der Universität Bielefeld (Hochschulsport-Entgeltregelungen) 
vom 02.01.2002
11
Änderung der Regelungen für die Benutzung der "Trainingswerkstatt UNIFIT" in der Universität Bielefeld vom 02.01.2002
12
 
 

-.-.-.-.-


Studienordnung der Universität Bielefeld für das Studienfach Katholische Religionslehre mit dem Abschluss Erste Staatsprüfung für das Lehramt für die Primarstufe (weiteres Unterrichtsfach) vom 02.01.2002
 

Aufgrund des § 2 Abs. 4 und des § 86 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 14. März 2000 (GV. NRW. S. 190) hat die Fakultät für Theologie, Geographie, Kunst und Musik folgende Ordnung erlassen:
 

Inhaltsübersicht:

§ 1 Geltungsbereich
§ 2 Qualifikation
§ 3 Sprachkenntnisse
§ 4 Studienbeginn
§ 5 Regelstudiendauer und Regelstudienzeit, Umfang des Studiums, Prüfungsabschnitte
§ 6 Studienberatung
§ 7 Studienziele
§ 8 Inhalte des Studiums
§ 9 Veranstaltungsarten
§ 10 Grundstudium
§ 11 Leistungsnachweise und Teilnahmenachweise im Grundstudium
§ 12 Abschluss des Grundstudiums
§ 13 Hauptstudium
§ 14 Leistungsnachweis und qualifizierter Studiennachweis im Hauptstudium
§ 15 Zulassungsvoraussetzungen und Prüfung
§ 16 Anrechnung von Studien, Anerkennung von Prüfungen und Prüfungsleistungen im Rahmen der Ersten Staatsprüfung
§ 17 Inkrafttreten, Veröffentlichung, Übergangsbestimmungen

Anhang: Studienplan
 
 

§ 1
Geltungsbereich

Diese Studienordnung regelt auf der Grundlage des Gesetzes über die Ausbildung für Lehrämter an öffentlichen Schulen (Lehrerausbildungsgesetz - LABG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. September 1998 (GV. NW. S. 564) und der Ordnung der Ersten Staatsprüfungen für Lehrämter an Schulen (Lehramtsprüfungsordnung - LPO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. August 1994 (GV. NW. S. 754, 1995 S. 166), zuletzt geändert durch Verordnung vom 14. September 2000 (GV. NRW. S. 647) das Studium für das Studienfach Katholische Religionslehre für das Lehramt für die Primarstufe (weiteres Unterrichtsfach) an der Universität Bielefeld.
 

§ 2
Qualifikation

Die Qualifikation für das Studium wird durch ein Zeugnis der Hochschulreife (allgemeine Hochschulreife oder einschlägige fachgebundene Hochschulreife) oder einer als gleichwertig anerkannten Vorbildung nachgewiesen.
 

§ 3
Sprachkenntnisse

Latein- und Griechischkenntnisse sind für das Studium biblischer, kirchen- und theologiegeschichtlicher Texte er-wünscht, sie werden aber nicht vorausgesetzt. Auf die Möglichkeit, Latein und Griechisch an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft zu erlernen, wird hingewiesen.
 


§ 4
Studienbeginn

Das Studium kann sowohl in einem Winter- als auch in einem Sommersemester begonnen werden. Das Lehrangebot ist auf einen Studienbeginn im Wintersemester ausgerichtet.
 


§ 5
Regelstudiendauer und Regelstudienzeit, Umfang des Studiums, Prüfungsabschnitte

(1) Die Regelstudienzeit im Sinne von § 85 HG umfasst gemäß § 31 Abs. 5 LPO die Regelstudiendauer von 6 Semestern sowie die Prüfungszeit des zweiten Prüfungsteils von einem Semester.

(2) Der Studienumfang bei Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen beträgt insgesamt 22 Semesterwochenstunden (SWS). Davon entfallen 6 SWS auf Pflicht-, 16 SWS auf Wahlpflichtveranstaltungen.

(3) Die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung soll frühestens im fünften Semester beantragt werden. Das Prüfungsamt kann auf Antrag vorzeitig zur Prüfung zulassen (§ 18 Abs. 3 LABG, § 13 Abs. 1 LPO). In diesem Fall soll zur Beurteilung der für die Ausübung des Lehrerberufs erforderlichen Breite und Tiefe des Studiums (§ 18 Abs. 3 LABG) eine schriftliche Stellungnahme des Faches eingeholt werden.

(4) Mit dem ersten Prüfungsteil (Anfertigung der schriftlichen Hausarbeit gemäß § 17 LPO) kann nach dem Ende der Vorlesungszeit des fünften Semesters begonnen werden. Sie soll spätestens im sechsten Semester erbracht werden (§ 4 Abs. 3 S. 1, 2 LPO). Der zweite Prüfungsteil (schriftliche Arbeiten unter Aufsicht gemäß §§ 18, 19 LPO; mündliche Prüfungen gemäß § 20 LPO) soll innerhalb eines Semesters nach dem Ende der jeweiligen Regelstudiendauer erbracht werden (§ 4 Abs. 3 S. 3 LPO).
 

§ 6
Studienberatung

(1) Die allgemeine Studienberatung erfolgt durch die ZSB - Zentrale Studienberatung der Universität Bielefeld. Sie erstreckt sich auf Fragen der Studieneignung sowie insbesondere auf die Unterrichtung über die Studienmöglichkeiten, Studieninhalte, Studienaufbau und Studienanforderungen; sie umfasst bei studienbedingten persönlichen Schwierigkeiten auch eine psychologische Beratung (§ 83 Abs. 1 und Abs. 3 HG).

(2) Die studienbegleitende Fachberatung in den Studiengängen der Katholischen Religionslehre ist Aufgabe des Faches Katholische Theologie. Sie erfolgt durch die Lehrenden in ihren Sprechstunden sowie durch die Mitarbeit der studentischen Fachschaft. Die studienbegleitende Fachberatung unterstützt die Studierenden insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechniken und der Wahl der Schwerpunkte des Studienfachs.
 

§ 7
Studienziele

(1) Das Studium für das Unterrichtsfach Katholische Religionslehre soll die Studierenden befähigen,

(2) Im einzelnen sollen die Studierenden lernen,


§ 8
Inhalte des Studiums

(1) Das Studium im Fach Katholische Theologie ist in Bereiche und Teilgebiete gegliedert. Im Studiengang Primarstufe (weiteres Unterrichtsfach) gelten folgende 4 Bereiche:

A Biblische Theologie
B Historische Theologie
C Systematische Theologie
D Praktische Theologie / Religionspädagogik
Unabhängig von der besonderen Akzentuierung der Religionspädagogik im Bereich D wird die didaktische Reflexion auch in den Bereichen A und C einbezogen.

(2) Die genannten Bereiche gliedern sich wie folgt in Teilgebiete:
 
Bereiche Teilgebiete
A Biblische Theologie 1 Einleitung in das Alte und das Neue Testament
    2 Exegese und Theologie alttestamentlicher Textgruppen
B
 
Historische Theologie   Epochen der Kirchengeschichte oder zentrale Themen der Kirchengeschichte im Längsschnitt
 
C Systematische Theologie 1 Gott - Schöpfung - Heil in Jesus Christus und seine Vermittlung durch die Kirche
    2 Der Mensch und seine sittliche Verantwortung
       
D Praktische Theologie/ Religionspädagogik

Einschließlich Didaktik der katholischen Religionslehre

1 Liturgie und Dienste der Kirche
    2 Theorie und Praxis des Religionsunterrichts unter besonderer Berücksichtigung des Religionsunterrichts für Schulanfängerinnen und Schulanfänger

Diese Bereiche bezeichnen einige wesentliche Disziplinen und Strukturen der Katholischen Theologie. Unabhängig von der besonderen Akzentuierung des Bereichs D soll in allen Bereichen die didaktische Reflexion mit einbezogen werden.

(3) Den genannten Bereichen und Teilgebiete werden in der folgenden Übersicht Studieninhalte zugeordnet, die in den Lehrveranstaltungen zu den Teilgebieten behandelt werden können:
 

Bereich A: Biblische Theologie

Altes Testament (AT)

Neues Testament (NT) Bereich B: Historische Theologie Fundamentaltheologie / Ethik
§ 9
Veranstaltungsarten

Veranstaltungsarten sind Vorlesungen (V), Seminare (S), Grundkurse (GK), Kolloquien (K), Schulpraktische Studien (SPS) und Übungen (Ü).
 

- Vorlesungen

Vorlesungen führen in eine zusammenhängende Thematik ein und orientieren über Grundfragen des Faches und ihre wissenschaftliche Diskussion. Die Gelegenheit zu Rückfragen ist auch in Vorlesungen gegeben. - Seminare Seminare dienen der kommunikativen Vertiefung der Ausbildung in einem Fachgebiet sowie der Anleitung zu kritischer Diskussion von Forschungsergebnissen. - Grundkurse Grundkurse sind Seminare, die speziell für Studienanfänger/-innen angeboten werden und in grundlegende inhaltliche und methodische Probleme der zentralen Bereiche der Theologie einführen. - Kolloquien Kolloquien dienen der Diskussion und Bearbeitung ausgewählter Probleme der katholischen Theologie sowie fächerübergreifender Fragen. - Schulpraktische Studien Schulpraktische Studien sind Lehrveranstaltungen, die wissenschaftliche Lehre und Schulpraxis verbinden und es ermöglichen; Erziehungsmaßnahmen und Unterricht zu beobachten, zu analysieren und zu reflektieren. Schulpraktische Studien sollen den Studierenden Einblicke in das Berufsfeld Schule und eine gewisse Selbstprüfung ihrer Eignung für den Beruf des Lehrers / der Lehrerin ermöglichen. - Übungen Übungen stehen im Zusammenhang mit den Schulpraktischen Studien. In ihnen werden die Unterrichtsvorhaben und die einzelnen Schulstunden vorbereitet und kritisch begleitet.
 
 
§ 10
Grundstudium

Das Grundstudium umfasst 3 Semester mit 6 SWS Pflicht- und 6 SWS Wahlpflichtveranstaltungen.

Pflichtveranstaltungen sind:

3 Grundkurse zu je 2 SWS in den Bereichen:
A Biblische Theologie
C Systematische Theologie
D Praktische Theologie / Religionspädagogik
 
 

Wahlpflichtveranstaltungen sind:

3 Veranstaltungen zu je 2 SWS, von denen eine jeweils dem biblischen Bereich (A), dem systematischen (C) und religionspädagogischen Bereich (D) zuzuordnen ist.
 


§ 11
Leistungsnachweise und Teilnahmenachweise im
Grundstudium

(1) Im Verlauf des Grundstudiums sind zwei Leistungsnachweise aus den Bereichen A (Biblische Theologie) und C (Systematische Theologie) zu erbringen.

(2) Die Leistungsnachweise werden erbracht durch eine schriftliche Arbeit im Umfang von 15 bis 20 Seiten oder durch ein Kolloquium von 30 Minuten Dauer. Die jeweils mögliche Form des Nachweises wird von der oder dem Lehrenden zu Beginn einer Veranstaltung bekannt gegeben.

(3) Über die Teilnahme an den Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen werden Teilnahmenachweise ausgestellt. Die Ausstellung eines Teilnahmenachweises setzt die regelmäßige Teilnahme an der Veranstaltung voraus; eine Leistungsüberprüfung erfolgt nicht.
 

§ 12
Abschluss des Grundstudiums

(1) Der Abschluss des Grundstudiums wird nachgewiesen durch

(2) Die Dekanin oder der Dekan oder die von ihr oder ihm Beauftragten bescheinigen den Abschluss des Grundstudiums, wenn die Nachweise gemäß Absatz 1 vorliegen.
 


§ 13
Hauptstudium

Das Hauptstudium umfasst 10 SWS Wahlpflichtveranstal-tungen. Es ist je ein Teilgebiet aus den Bereichen A, B, C und D zu studieren. In dem Teilgebiet aus dem Bereich D muss ein Leistungsnachweis, im Teilgebiet aus dem Bereich A ein qualifizierter Studiennachweis erbracht werden (vgl. § 14).
 

§ 14
Leistungsnachweis und qualifizierter Studiennachweis
im Hauptstudium

(1) Im Hauptstudium sind ein Leistungsnachweis und ein qualifizierter Studiennachweis zu erbringen.

(2) Der Leistungsnachweis ist aus einem Teilgebiet des Bereichs D (Praktische Theologie / Religionspädagogik) zu erbringen. Der qualifizierte Studiennachweis ist in einem Teilgebiet des Bereichs A zu erwerben. Die gewählten Teilgebiete in den Bereichen D und A sind Prüfungsteilgebiete der Ersten Staatsprüfung.

(3) Der Leistungsnachweis bestätigt, dass sich die oder der Studierende selbständig mit dem in den jeweiligen Lehrveranstaltungen des Hauptstudiums behandelten Stoff auseinandergesetzt hat. Er kann erbracht werden durch eine schriftliche Arbeit von 15 bis 20 Seiten Umfang.

(4) Der qualifizierte Studiennachweis stellt fest, ob sich die Studierenden jeweils den in den Lehrveranstaltungen des Hauptstudiums behandelten Stoff angeeignet haben. Die Anforderungen des qualifizierten Studiennachweises sollen deutlich unter den Anforderungen des Leistungsnachweises liegen. Der Nachweis kann unter anderem erbracht werden in Form von Protokollen einer Seminarsitzung, schriftlichen Unterrichtsentwürfen und schriftlich ausgearbeiteten Kurzreferaten. Die jeweils mögliche Form des qualifizierten Studiennachweises wird vom Lehrenden zu Beginn einer Veranstaltung bekannt gegeben.
 

§ 15
Zulassungsvoraussetzungen und Prüfung

(1) Die Prüfungsbestimmungen ergeben sich aus der LPO, insbesondere aus der Anlage Nr. 25 zu § 55 LPO.

(2) Die erste Staatsprüfung gliedert sich in zwei Prüfungsteile (§ 4 LPO). Die Prüfungsteile sind eine schriftliche Hausarbeit in einem Fach (erster Prüfungsteil) und weitere Prüfungen (schriftliche Arbeiten unter Aufsicht, mündliche Prüfungen) in Erziehungswissenschaften und in den Fächern (zweiter Prüfungsteil). Für die Ergänzung der Zulassung (zweiter Prüfungsteil) müssen im Fach katholische Religionslehre das ordnungsgemäße Hauptstudium im Umfang von 10 SWS durch Vorlage des Studienbuches und der Erwerb des geforderten Leistungs- und qualifizierten Studiennachweises nachgewiesen werden. Die Ergänzung der Zulassung soll zu Beginn des 6. Semesters beantragt werden.

(3) Die Prüfung im weiteren Unterrichtsfach Katholische Religionslehre besteht aus:

(4) Die Prüfung bezieht sich auf die Inhalte und Methoden der zwei Teilgebiete des Hauptstudiums und kann Zusammenhänge des Faches und Überblickswissen berücksichtigen. Für die Arbeit unter Aufsicht erhalten die Bewerberinnen und Bewerber zwei Themen aus den von ihnen für die Prüfung gewählten zwei Teilgebieten zur Wahl.
 

§ 16
Anrechnung von Studien, Anerkennung
von Prüfungen und Prüfungsleistungen
im Rahmen der Ersten Staatsprüfung

(1) Studien, die an wissenschaftlichen Hochschulen, Kunsthochschulen und Musikhochschulen (Einrichtungen gemäß § 2 Abs. 1 und 2 LABG) verbracht worden sind, jedoch nicht auf ein Lehramt ausgerichtet waren, können bei der Zulassung angerechnet werden (§ 18 Abs. 1 LABG i. V. m. § 13 Abs. 4 LPO).

(2) Studien, die an anderen als den in § 2 LABG genannten Hochschulen verbracht worden sind und die den in der LPO festgelegten Anforderungen entsprechen, können bei der Zulassung angerechnet werden.

(3) Für die Erste Staatsprüfung können Prüfungsleistungen aus Hochschulabschluss- oder Staatsprüfungen nach einem Studium im Fach Katholische Theologie oder Katholische Religionslehre anerkannt werden.

(4) Im übrigen können Studienleistungen gemäß § 92 Abs. 3 HG anerkannt werden.

(5) Kenntnisse und Fähigkeiten, die durch eine erfolgreich abgeschlossene vierjährige Ausbildung im Wahlfach Katholische Theologie an dem Versuch Oberstufenkolleg Bielefeld erbracht worden sind, werden in Anwendung der Vorschriften des HG auf das Grundstudium angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit nachgewiesen wird. Auf die jeweils gültigen Vereinbarungen zwischen der Fakultät für Theologie, Geographie, Kunst und Musik der Universität Bielefeld und dem Oberstufenkolleg wird hingewiesen.

(6) Die Entscheidungen gemäß den Absätzen 1 - 3 trifft das für die Universität Bielefeld zuständige Prüfungsamt für Erste Staatsprüfungen für Lehrämter an Schulen.
 

§ 17
Inkrafttreten, Veröffentlichung,
Übergangsbestimmungen

(1) Diese Studienordnung tritt mit Wirkung vom 01. Oktober 2001 in Kraft. Sie wird im Verkündungsblatt der Universität Bielefeld - Amtliche Bekanntmachungen – veröffentlicht. Die Studienordnung gilt für alle Studierenden, die ihr Lehramtsstudium ab Wintersemester 2001/2002 aufnehmen.

(2) Studierende, die ihr Studium im Wintersemester 1998/99 oder später aufgenommen haben, legen die Erste Staatsprüfung nach den Bestimmungen der LPO in der derzeit geltenden Fassung ab (§ 62 Abs. 1 Satz 3 LPO) und setzen deshalb ihr Hauptstudium nach dieser Studienordnung fort.
 

Ausgefertigt aufgrund der Beschlüsse der Fakultät für Theologie, Geographie, Kunst und Musik sowie der Lehrerausbildungskommission der Universität Bielefeld vom 13.01.1999 und nach Herstellung des kirchlichen Einvernehmens mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat (Erlass MSWF 622.40-21/6-2 Nr. 732/01vom 22. November 2001).

Bielefeld, den 2. Januar 2002
 
 

Der Rektor
der Universität Bielefeld
Universitätsprofessor Dr. Dieter Timmermann


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Anhang: Studienplan
 

Studienplan - Primarstufe (weiteres Unterrichtsfach)
Planungsvorschlag bei Studienbeginn im Wintersemester
 
Semester
Pflicht
Wahlpflicht
LN
SWS
1
GK C

GK A

V/S A
1. LN A
6
2
GK D
V/S C
2. LN C
4
3
 
V/S D
 
2
 
 
Abschluss des Grundstudiums
 
 
 
 

 

12
         
Semester
Pflicht
Wahlpflicht
LN/QS
SWS
4
 
V/S D
LN D
4
   
V/S B
   
5
Zulassungsantrag ------------------------------------
4
         
6
 
V/S A 
QS A

 

2

 

Ergänzung des Zulassungsantrags ----------------
 
 
10
 

 
 

Schriftliche Hausarbeit in der Ersten Staatsprüfung

22

Abkürzungen
 
 

GK - Grundkurs
LN - Leistungsnachweis
QS - Qualifizierter Studiennachweis
S - Seminar
SWS - Semesterwochenstunden
V - Vorlesung
 

 
 

Studienplan - Primarstufe (weiteres Unterrichtsfach)
Planungsvorschlag bei Studienbeginn im Sommersemester
 
Semester
Pflicht
Wahlpflicht
LN
SWS
1
GK D
V/S C
1. LN C
4
2
GK C

GK A

V/S A
2. LN A
6
3
 
V/S D
 
2
 
 
Abschluss des Grundstudiums
 
 
 
 

 

12
         
Semester
Pflicht
Wahlpflicht
LN/QS
SWS
4
 
V/S D
LN D
4
   
V/S B
   
5
Zulassungsantrag ------------------------------------
4
         
6
 
V/S A
QS A

 

2

 

Ergänzung des Zulassungsantrags ----------------
 
 
10
 

 
 

Schriftliche Hausarbeit in der Ersten Staatsprüfung

22

Abkürzungen
 

GK - Grundkurs
LN - Leistungsnachweis
QS - Qualifizierter Studiennachweis
S - Seminar
SWS - Semesterwochenstunden
V - Vorlesung
 
 


Tabelle zum Teilgebiet der Vertiefung (Hauptstudium)
 

 
 

Teilgebiet der Vertiefung:


 
 

B


 
 

A


 
 

D


 
 

C

dann QS
D
D
A
D
LN
A
C
C
A
QS
C
B
B
B

Bereiche
 

A Biblische Theologie
B Historische Theologie
C Systematische Theologie
D Praktische Theologie/Religionspädagogik
 
 
Abkürzungen
  LN - Leistungsnachweis
QS - Qualifizierter Studiennachweis
 
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"Durchführung des Verfahrens gemäß § 27 Abs. 1 der Verordnung über die zentrale Vergabe von Studienplätzen in Nordrhein-Westfalen (Vergabeverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen - VergabeVO NRW) vom 31. Mai 2000 (GV. NRW. S. 500 ff.) in der derzeit geltenden Fassung.
 

Nachdem das Zentrale Vergabeverfahren der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) in allen an der Universität Bielefeld angebotenen Studiengängen, die in das ZVS-Verfahren einbezogen sind, abgeschlossen ist, sind noch verfügbare Studienplätze durch die Universität gemäß § 27 Abs. 1 VergabeVO NRW im Wege des Losverfahrens vergeben worden.

In folgenden Studiengängen musste unter den Bewerbern gelost werden, da die Bewerberzahl größer war als die Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden freien Studienplätze:
 

Studiengang Freie Studienplätze Bewerber im Losverfahren
Rechtswissenschaft

 

6 108
Lehramt Primarstufe

 

5 120
Sportwissenschaft/Diplom

 

8 26
Psychologie/Diplom

 

6 518

Im Studiengang Pädagogik/Diplom hat kein Losverfahren stattgefunden, weil alle Bewerberinnen und Bewerber in diesem Studiengang aufgenommen werden konnten. In den Studiengängen Betriebswirtschaftslehre/Diplom, Biologie/Diplom und Biologie/Lehramt Sekundarstufe II fand kein Losverfahren statt, da keine freien Studienplätze vorhanden waren."
 

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Änderung der Regelungen für die Erhebung von Entgelten und Umlagen für die Teilnahme am Hochschulsport der Universität Bielefeld (Hochschulsport-Entgeltregelungen) vom 02.01.2002

- Az.: 3102 -


Das Rektorat der Universität Bielefeld hat in seiner Sitzung am 18.12.2001 folgende Änderung der Regelungen für die Erhebung von Entgelten und Umlagen für die Teilnahme am Hochschulsport der Universität Bielefeld (Hochschulsport-Entgeltregelungen) vom 11.05.1998, veröffentlicht im Mitteilungsblatt der Universität Bielefeld – Amtliche Bekanntmachungen – Jahrgang 27, Nr. 12 vom 11.05.1998, beschlossen:
 

Artikel I

In § 2 Abs. 2 wird der Betrag "30 DM" durch den Betrag "15 Euro" ersetzt.
 

Artikel II

Diese Änderung der Regelungen tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe im Verkündungsblatt der Universität Bielefeld – Amtliche Bekanntmachungen – in Kraft. Die neue Regelung findet mit Wirkung vom 01.01.2002 Anwendung.
 

Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Rektorats vom 18.12.2001.

Bielefeld, den 2. Januar 2002
 
 

Der Rektor
der Universität Bielefeld
Universitätsprofessor Dr. Dieter Timmermann


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Änderung der Regelungen für die Benutzung der "Trainingswerkstatt UNIFIT" in der Universität Bielefeld vom 02.01.2002

Az.: - 3102.70 -

Das Rektorat der Universität Bielefeld hat in seiner Sitzung am 18.12.2001 folgende Änderung der Regelungen für die Benutzung der "Trainingswerkstatt UNIFIT" in der Universität Bielefeld in der Bekanntmachung der Neufassung vom 17.02.2000, veröffentlicht im Mitteilungsblatt der Universität Bielefeld - Amtliche Bekanntmachungen - Jahrgang 29, Nr. 7 vom 17.02.2000, beschlossen:
 

Artikel I


1. § 2 erhält folgende Fassung:

"§ 2

(1) Für die Nutzung des UNIFIT sind, sofern sie nicht für Zwecke der Abteilung Sportwissenschaft erfolgt, folgende Entgelte zu entrichten:
 

  1. Studierende, Auszubildende und Kollegiatinnen und Kollegiaten des Oberstufen-Kollegs:
  1. Sonstige Mitglieder und Angehörige:
  1. Sportstudierende bei einer Nutzung in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr:
Bei einer Nutzung in der Zeit von 10.00 bis 22.00 Uhr ist das unter Buchst. a) genannte Entgelt zu entrichten.
 
  1. Sportstudierende in Lehrveranstaltungen: frei

  2. Die unter a) bis c) genannten Zeiträume beginnen jeweils am 01.01., 01.04., 01.07. und 01.10.
(2) Gehören Studierende zugleich einer anderen Statusgruppe im Sinne des § 13 Abs. 1 des Hochschulgesetzes an, haben sie die Entgelte nach Absatz 1 Buchst. b) zu entrichten. Die Betriebseinheit Hochschulsport wird ermächtigt, einen entsprechenden Datenabgleich vorzunehmen.

(3) Eine (ggf. teilweise) Erstattung des Entgelts ist nur aus wichtigem Grund (z.B. Erkrankung, Hochschulwechsel) möglich. Über einen entsprechenden Antrag entscheidet die Geschäftsführung.

(4) Für die Ausstellung eines Ersatzausweises wird ein gesondertes Entgelt von 10,- €€€ erhoben.

(5) Nimmt eine Nutzerin oder ein Nutzer zwei vereinbarte Termine zur Einführung in die Nutzung des UNIFIT nicht wahr, wird für die Vereinbarung eines dritten und eines jeden weiteren Einführungstermins ein besonderes Entgelt von 20,- €€€ erhoben.

(6) Für besondere Angebote kann das Rektorat auf Vorschlag der Geschäftsführung des UNIFIT (§ 5 Abs. 1) besondere Entgelte und Bedingungen festsetzen. Entsprechendes gilt für die Festsetzung einer Höchstzahl von Nutzerinnen und Nutzern für den allgemeinen Trainingsbetrieb."
 

2. § 3 erhält folgende Fassung:

"§ 3

(1) Von den Nutzerinnen und Nutzern werden für Verwaltungs- und statistische Zwecke folgende personenbezogene Daten erhoben: Name, Vorname, Geburtsjahr, Geschlecht, bei Studierenden Matrikelnummer, bei Bediensteten Fakultät oder zentrale Verwaltung, Foto in digitaler Form, E-Mail-Adresse. Statistische Auswertungen werden nur in anonymisierter Form durchgeführt.

(2) Über die Berechtigung zur Nutzung des UNIFIT wird ein Ausweis ausgestellt, auf dem in digitaler Form eine Identifikationsnummer gespeichert ist. Der Ausweis ist nicht übertragbar."
 

Artikel II

Diese Änderung der Regelungen tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe im Verkündungsblatt der Universität Bielefeld - Amtliche Bekanntmachungen - in Kraft. Die Regelungen in § 2 Abs. 1 finden mit Wirkung vom 01.04.2002, die übrigen Regelungen mit Wirkung vom 01.01.2002 Anwendung.
 

Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Rektorats vom 18.12.2001.

Bielefeld, den 2. Januar 2002
 


Der Rektor
der Universität Bielefeld
Universitätsprofessor Dr. Dieter Timmermann

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