Universität Verkündungs-
                               Bielefeld blatt
Amtliche Bekanntmachungen
 
                            Jahrgang 31           Nr. 08 Bielefeld, 2. Mai 2002

 
 
Ausschreibung von Stipendien zur Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses 
gemäß Beschluss des Rektorats vom 9. April 2002
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Ausschreibung von drei Promotionsstipendien zur Förderung von Frauen 
aus dem Haushalt der Universität Bielefeld gemäß Beschluss des Rektorats vom 9. April 2002
82
Ausschreibung von Doktorandenstipendien der Weidmüller Stiftung
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Ordnung zur Änderung der Ordnung der Fakultät für Gesundheitswissenschaften 
der Universität Bielefeld vom 2. Mai 2002
84
Zweite Ordnung zur Änderung der Beitragsordnung der Studierendenschaft 
der Universität Bielefeld vom 2. Mai 2002
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Ausschreibung von Stipendien zur Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses gemäß Beschluss des Rektorats vom 9. April 2002

- 3521 -

Die Universität Bielefeld schreibt hiermit folgende Promotionsstipendien aus:

1. Rechtliche Grundlagen

Gemäß dem Beschluss des Rektorats vom 9. April 2002 vergibt die Universität Bielefeld im Jahr 2002 Stipendien zur Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses in entsprechender Anwendung des Gesetzes zur Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses des Landes Nordrhein-Westfalen (Graduiertenförderungsgesetz Nordrhein-Westfalen -GrFG-NW-) vom 26. Juni 1984 - GV. NW. S. 363 - und der Verordnung zur Durchführung des Graduiertenförderungsgesetzes (Graduiertenförderungsverordnung Nordrhein-Westfalen - GrFV-NW -) vom 17. Juli 1984 -GV. NW. S. 416 -.
 

2. Art und Höhe der Stipendien

a) Grundstipendien
b) Abschlussstipendien

Die Stipendien bestehen aus einem Grundbetrag von € 613,55 Euro monatlich und einem Zuschlag (Kinderzuschlag) in Höhe von €€ 153,39 Euro monatlich, wenn die Stipendiatin oder der Stipendiat mindestens ein Kind zu unterhalten hat. Des weiteren können Zuschläge für Sach- und Reisekosten bewilligt werden.

Sofern keine kürzere Förderung beantragt wird, werden die Stipendien zunächst für ein Jahr bewilligt. Die Bewilligung von über das Jahr 2002 hinausgehenden Stipendien erfolgt unter dem Vorbehalt, dass für diesen Bewilligungszeitraum im Haushaltsjahr 2003 entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Einkommen der Stipendiatin oder des Stipendiaten und ihres Ehegatten oder seiner Ehegattin werden bei der Berechnung des Stipendiums angerechnet, soweit bestimmte Freibeträge überschritten werden.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf diese Leistungen.
 

3. Förderungsvoraussetzungen

Nach ihrer Zweckbindung zielen die Stipendien auf die Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses.

Wer ein Hochschulstudium abgeschlossen hat, das Voraussetzung für die Zulassung zur Promotion ist, kann zur Vorbereitung auf die Promotion ein Stipendium erhalten. Gefördert werden besonders qualifizierte wissenschaftliche und künstlerische Nachwuchskräfte, deren wissenschaftliche Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur Forschung erwarten lassen. Setzt die Zulassung zur Promotion ein abgeschlossenes Hochschulstudium nicht voraus, kann auch gefördert werden, wer als Studienabschluss die Promotion anstrebt.

Ein Grundstipendium kann erhalten, wer Studien- und Prüfungsleistungen nachweist, die insgesamt weit über den durchschnittlichen Anforderungen liegen und sich

  1. im Anschluss an einen Hochschulabschluss

  2. oder
  3. im Anschluss an einen dem wissenschaftlichen Rang nach vergleichbaren Stand des Studiums oder
  4. bei Ausbildungsgängen, in denen nach einem Hochschulabschluss eine praktische Ausbildung oder ein beruflicher Vorbereitungsdienst gefordert wird, während einer Unterbrechung oder unmittelbar nach Abschluss des Ausbildungsganges
auf die Promotion vorbereitet.

Ein Abschlussstipendium kann erhalten, wer nach einer Hochschulabschlussprüfung als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter (§§ 59 und 60 HG) oder wissenschaftliche Hilfskraft (§ 61 HG) mindestens zwei Jahre und höchstens vier Jahre lang beschäftigt war und sich dabei so qualifiziert hat, dass ein überdurchschnittliches Ergebnis ihrer oder seiner Promotion in der Förderungszeit zu erwarten ist.

Entsprechende Tätigkeiten außerhalb einer Hochschule von mindestens einem Jahr können auf diese Zeit angerechnet werden, falls die Bewerberin oder der Bewerber außerdem mindestens ein Jahr als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder als wissenschaftlicher Mitarbeiter oder als wissenschaftliche Hilfskraft nach einer Hochschulabschlussprüfung beschäftigt war.

Es ist beabsichtigt, in diesem Haushaltsjahr vorrangig Abschlussstipendien zu vergeben.

Gefördert werden können sowohl deutsche als auch ausländische Staatsangehörige, die zum Zeitpunkt des Förderungsbeginns an der Universität Bielefeld immatrikuliert sind.

Übt die Stipendiatin oder der Stipendiat eine Berufstätigkeit von mehr als vier Stunden wöchentlich aus, so ist eine Förderung ausgeschlossen.
 

4. Vergabe der Förderungsleistungen

Über die Förderung und Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber in entsprechender Anwendung der §§ 2 und 3 GrFG-NW entscheidet die vom Rektor auf Vorschlag des Senats der Universität Bielefeld in entsprechender Anwendung des § 7 Abs. 2 GrFV-NW bestellte Vergabekommission für die Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses nach dem GrFG-NW unter Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Bielefeld.

Gemäß Ziff. II.2 des vom Senat der Universität Bielefeld beschlossenen Rahmenplans zur Gleichstellung von Frauen und Männern an der Universität Bielefeld vom 1. September 2000 (Verkündungsblatt der Universität Bielefeld -Amtliche Bekanntmachungen- Nr. 21/2000) wirkt die Universität Bielefeld darauf hin, dass 50% der Stipendien an Frauen vergeben werden, sofern ausreichend Bewerberinnen mit entsprechender Qualifikation/Förderungswürdigkeit zur Verfügung stehen.

Die Vergabekommission stellt auf Grundlage der Bewerbungsunterlagen sowie einer persönlichen Vorstellung des Vorhabens durch die Bewerberin bzw. den Bewerber fest, ob im Einzelfall die fachlichen Voraussetzungen für die Gewährung eines Stipendiums vorliegen. Der Vorstellungstermin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
 

5. Verfahren der Antragstellung

Anträge auf Gewährung eines Graduiertenstipendiums in entsprechender Anwendung des GrFG-NW sind auf dem hierfür vorgesehenen Vordruck an den Rektor der Universität Bielefeld zu richten. Als Bewerbungsschluss für Anträge wird der

31. Mai 2002

festgelegt.

Nach diesem Termin eingehende oder bis zu diesem Zeitpunkt unvollständige Anträge können nicht berücksichtigt werden. Frühester Zeitpunkt des Beginns der Förderung ist der

1. Juni 2002.


5. Auskünfte

Nähere Auskünfte erteilt Frau Schnoor, Dezernat II – Abteilung Akademische Angelegenheiten - der Universität Bielefeld, Universitätshauptgebäude, Bauteil D, Ebene O, Zimmer 114 (Tel. 1 06-52 22, e-mail: elke.schnoor@uni-bielefeld.de), wo auch die Bewerbungsunterlagen erhältlich sind.
 

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Ausschreibung von drei Promotionsstipendien zur Förderung von Frauen aus dem Haushalt der Universität Bielefeld gemäß Beschluss des Rektorats vom 9. April 2002
 

1. Rechtliche Grundlagen

Das Rektorat hat am 9. April 2002 beschlossen, Mittel zur Finanzierung von drei Stipendien zur Förderung der Promotion von Frauen für drei Jahre zu bewilligen. Die Universität setzt damit ihre in den Jahren 1996, 1998 und 2000 durchgeführten Fördermaßnahmen der Beschäftigung von weiblichen wissenschaftlichen Hilfskräften mit dem Ziel der Promotion aus Mitteln der Finanzautonomie fort. Die Universität Bielefeld strebt hierdurch eine zusätzliche Promotionsförderung von Frauen an, die die Fakultäten und Einrichtungen nicht enthebt, ihrerseits den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs durch angemessene Stellenbesetzung und Unterstützung bei der Einwerbung von Stipendien zu fördern.

Die Vergabe erfolgt in entsprechender Anwendung des Gesetzes zur Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses des Landes Nordrhein-Westfalen (Graduiertenförderungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen -GrFG -NW) vom 26. Juni 1984 -GV.NW. S. 363- und der Verordnung zur Durchführung des Graduiertenförderungsgesetzes (Graduiertenförderungsverordnung Nordrhein-Westfalen -GrFV-NW-) vom 17. Juli 1984 -GV. NW. S. 416.
 

2. Art und Höhe der Stipendien

Insgesamt können im Rahmen dieser Fördermaßnahme drei Promotionsstipendien bewilligt werden. Das Stipendium besteht aus einem Grundbetrag von €€ 613,55 Euro monatlich und einem Zuschlag (Kinderzuschlag) in Höhe von €€ 153.99 Euro monatlich, wenn die Stipendiatin mindestens ein Kind zu unterhalten hat. Des weiteren können Zuschläge für Sach- und Reisekosten bewilligt werden.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf diese Leistungen.

Die Förderungsdauer beträgt max. drei Jahre. Eine Verlängerung ist nicht möglich.
 

3. Förderungsvoraussetzungen

Eine Bewerbung ist möglich für Frauen, die an der Universität Bielefeld ein Studium abgeschlossen haben, die Promotion an der Universität Bielefeld anstreben und diese Förderungsmöglichkeit erstmalig in Anspruch nehmen.

Folgende besondere Förderungsbedingungen müssen für eine Bewerbung erfüllt und in den Antragsunterlagen dokumentiert sein:


4. Vergabe der Förderungsleistungen

Über die Förderung und Auswahl der Bewerberinnen in entsprechender Anwendung der §§ 2 und 3 GrFG –NW entscheidet die vom Rektor auf Vorschlag des Senats der Universität Bielefeld in entsprechender Anwendung des § 7 Abs. 2 GrFV-NW bestellte Vergabekommission für die Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses nach dem GrFG-NW unter Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Bielefeld.

Die Auswahl erfolgt in einem zweistufigen Verfahren:

Auswahlstufe 1: aufgrund der schriftlichen Bewerbung Auswahlstufe 2: nach einer persönlichen Präsentation.
Der Vorstellungstermin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
 

5. Verfahren der Antragstellung

Anträge auf Gewährung eines Promotionsstipendiums zur Förderung von Frauen sind auf dem hierfür vorgesehenen Vordruck an den Rektor der Universität Bielefeld zu richten.

Die Abgabefrist für Bewerbungen (Selbstbewerbungen) ist der

31. Mai 2002.

Nach diesem Termin eingehende oder bis zu diesem Zeitpunkt unvollständige Anträge können nicht berücksichtigt werden.

Frühester Zeitpunkt des Beginns der Förderung ist der

1. Juni 2002.


6. Auskünfte

Nähere Auskünfte über die Vergabebedingungen und Antragsmodalitäten können bei Frau Garus, Referat Zentrale Forschungsförderung, Universitätshauptgebäude, Bauteil B, Ebene 3, Zimmer 125 (Tel.: 106-4158/4143, e-mail: ulrike.garus@uni-bielefeld.de), eingeholt werden , wo auch die Bewerbungsunterlagen erhältlich sind.
 

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Ausschreibung von Doktorandenstipendien der Weidmüller Stiftung

Die Weidmüller Stiftung stellt der Universität Bielefeld Mittel für zwei Doktorandenstipendien zur Verfügung. Die Auswahlentscheidung trifft die Vergabekommission für die Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses in entsprechender Anwendung des GrFG-NW zusammen mit einem Vertreter der Weidmüller Stiftung. Um ein Stipendium kann sich bewerben, wer die Voraussetzungen für die Zulassung zur Promotion erfüllt. Zudem muss die Dissertation einen wichtigen Beitrag zur Forschung erwarten lassen. Die Weidmüller Stiftung möchte an der Universität Bielefeld bevorzugt Bewerberinnen und Bewerber mit Promotionsvorhaben mit internationalem Bezug fördern sowie solche Bewerberinnen und Bewerber, deren Werdegang eine internationale Orientierung erkennen lässt.

Die Vergabe erfolgt grundsätzlich in entsprechender Anwendung des Gesetzes zur Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses des Landes Nordrhein-Westfalen (Graduiertenförderungsgesetz Nordrhein-Westfalen - GrFG-NW -) in der zuletzt geltenden Fassung.

1. Art und Höhe der Stipendien

Ein Stipendium wird entweder als Grundstipendium oder als Abschlussstipendium gewährt:

Ein Grundstipendium kann erhalten, wer Studien- und Prüfungsleistungen nachweist, die insgesamt weit über den durchschnittlichen Anforderungen liegen, und sich

  1. im Anschluss an einen Hochschulabschluss oder
  2. bei Ausbildungsgängen, in denen nach dem Hochschulabschluss eine praktische Ausbildung oder ein beruflicher Vorbereitungsdienst gefordert wird, während einer Unterbrechung oder unmittelbar nach Abschluss des Ausbildungsganges
auf die Promotion vorbereitet.

Setzt die Zulassung zur Promotion ein abgeschlossenes Hochschulstudium nicht voraus, kann auch gefördert werden, wer die Promotion als Studienabschluss anstrebt.

Ein Abschlussstipendium kann erhalten, wer nach einer Hochschulabschlussprüfung als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter (§§ 59 und 60 HG) oder wissenschaftliche Hilfskraft (§ 61 HG) mindestens zwei Jahre und höchstens vier Jahre lang beschäftigt war und sich dabei so qualifiziert hat, dass ein überdurchschnittliches Ergebnis der Promotion zu erwarten ist. Entsprechende Tätigkeiten außerhalb einer Hochschule von mindestens einem Jahr können auf diese Zeit angerechnet werden, falls die Bewerberin oder der Bewerber außerdem mindestens ein Jahr als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder als wissenschaftlicher Mitarbeiter oder als wissenschaftliche Hilfskraft beschäftigt war.

Die Dauer der Förderung beträgt beim Grundstipendium zwei Jahre, beim Abschlussstipendium ein Jahr.

Die Förderungsleistungen werden als Zuschüsse gewährt. Ein Anspruch auf diese Leistungen besteht nicht.
 

2. Vergabe der Stipendien

Die Vergabekommission stellt auf der Grundlage der Bewerbungsunterlagen, einer Beschreibung des Dissertationsvorhabens und zweier Gutachten sowie einer Vorstellung des Vorhabens durch die Bewerberin bzw. den Bewerber fest, ob im Einzelfall die fachlichen Voraussetzungen für die Gewährung eines Stipendiums vorliegen. Sie legt die Förderungsdauer fest und beurteilt die Notwendigkeit der Gewährung von Zuschlägen für Sach- und Reisekosten.

Anträge auf Gewährung eines Stipendiums sind auf dem hierfür vorgesehenen Vordruck an den Rektor der Universität Bielefeld zu richten.

Als Bewerbungsschluss wird der

31. Mai 2002

festgelegt.

Nach diesem Termin eingehende oder bis zu diesem Zeitpunkt unvollständige Anträge können nicht berücksichtigt werden.

Frühester Zeitpunkt des Beginns der Förderung ist der

1. Juni 2002.

Nähere Auskünfte über die Vergabebedingungen und die Antragsmodalitäten können bei Frau Schnoor, Dezernat II - Abteilung Akademische Angelegenheiten - der Universität Bielefeld, Universitätshauptgebäude, Bauteil D, Ebene 0, Zimmer 114 (Tel.: 1 06 - 52 22, e-mail: elke.schnoor@uni-bielefeld.de) eingeholt werden, wo auch die Bewerbungsunterlagen erhältlich sind.
 

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Ordnung zur Änderung der Ordnung der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld vom 2. Mai 2002
 

Aufgrund des § 12 Abs. 2 der Grundordnung der Universität Bielefeld vom 15. Juni 2000 (Verkündungsblatt der Universität Bielefeld - Amtliche Bekanntmachungen - Nr. 11, S. 41), geändert durch Satzung vom 1. September 2000 (Verkündungsblatt der Universität Bielefeld - Amtliche Bekanntmachungen - Nr. 21, S. 157) und der Regelung gemäß § 122 Satz 3 Halbsatz 2 HG vom 28. März 2002 (Verkündungsblatt der Universität Bielefeld - Amtliche Bekanntmachungen - Nr. 6, S. 72) in Verbindung mit §§ 54 Abs. 2 und 48 Abs. 1 der Grundordnung der Universität Bielefeld in der Neufassung der Bekanntmachung vom 17. März 1989 (Mitteilungsblatt der Universität Bielefeld - Amtliche Bekanntmachungen - Nr. 19, S. 58), zuletzt geändert durch Satzung vom 24. August 1998 (Mitteilungsblatt der Universität Bielefeld - Amtliche Bekanntmachungen - Nr. 34, S. 169) hat die Universität Bielefeld die folgende Ordnung erlassen:
 

I.

Die Ordnung der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld vom 12. August 1994 (Mitteilungsblatt der Universität Bielefeld - Amtliche Bekannt-machungen - Nr. 25, S. 103) wird wie folgt geändert:

1. § 1 erhält folgende Fassung:

" § 1

(1) Der Fakultätskonferenz der Fakultät für Gesundheitswissenschaften gehören derzeit insgesamt 15 stimmberechtigte Mitglieder an, und zwar:

  1. 8 Mitglieder der Gruppe der Professorinnen und Professoren,
  2. 2 Mitglieder der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
  3. 3 Mitglieder der Gruppe der Studierenden,
  4. 2 Mitglieder der Gruppe der weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
(2) Die Dekanin oder der Dekan und die Prodekanin oder der Prodekan sind nicht stimmberechtigte Mitglieder der Fakultätskonferenz.

(3) An den Sitzungen der Fakultätskonferenz nimmt die von der Konferenz der Vertragspartner entsandte Vertreterin oder der Vertreter mit beratender Stimme teil (§ 3 Abs. 7)."
 

2. § 2 erhält folgende Fassung:

" § 2

(1) Die Professorinnen und Professoren der Fakultät gehören zukünftig bis zu einer Zahl von zehn Mitgliedern kraft Amtes der Fakultätskonferenz an, darunter die Dekanin oder der Dekan und die Prodekanin oder der Prodekan als nicht stimmberechtigte Mitglieder.

(2) Sofern der Fakultät weniger als zehn Mitglieder der Gruppe der Professorinnen und Professoren angehören, setzt sich die Fakultätskonferenz nach § 1 Abs. 1 wie folgt zusammen:

  1. bei 6 Mitgliedern im Verhältnis 4:1:1:1,
  2. bei 7 Mitgliedern im Verhältnis 5:1:2:1,
  3. bei 8 Mitgliedern im Verhältnis 6:2:2:1,
  4. bei 9 Mitgliedern im Verhältnis 7:2:2:2."

II.

Diese Ordnung tritt am Tag nach ihrer Bekanntgabe im Verkündungsblatt der Universität Bielefeld - Amtliche Bekanntmachungen - in Kraft.
 

Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses der Fakultätskonferenz der Fakultät für Gesundheitswissenschaften vom 25. April 2002.

Bielefeld, den 2. Mai 2002
 

Der Rektor
der Universität Bielefeld
Universitätsprofessor Dr. Dieter Timmermann


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Zweite Ordnung zur Änderung der Beitragsordnung der Studierendenschaft der Universität Bielefeld vom 2. Mai 2002

Aufgrund des § 79 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 14. März 2000 (GV. NRW. S. 190), geändert durch Gesetz vom 27. November 2001 (GV. NRW. 2. 812), hat das Studierendenparlament der Universität Bielefeld folgende Änderung der Beitragsordnung vom 1. Juni 2001 (Verkündungsblatt der Universität Bielefeld - Amtliche Bekanntmachungen -, Jg. 30, Nr. 10, S. 93), zuletzt geändert durch die Ordnung vom 3. September 2001 (Verkündungsblatt der Universität Bielefeld - Amtliche Bekanntmachungen -, Jg. 30, Nr. 15, S. 146) beschlossen:
 

Artikel I

1. § 3 wird wie folgt geändert:

  1. "Der Beitrag wird auf € 7,14 je Studierendem im Semester festgesetzt."
  2. Absatz 1 Satz 2 Buchst. a) wird wie folgt neu gefasst:

  3. "a) das Semesterticket in Höhe von € 59,70,"
  4. Hinter Absatz 1 Satz 2 Buchst. d) wird ergänzt:

  5. "e) das Internationale Autonome FrauenLesben Referat in Höhe von € 0,61
    f) das Autonome Schwulenreferat in Höhe von € 0,61
    g) den Ausländerinnensprecherinnen- und Ausländersprecherrat in Höhe von € 0,61."
  6. Es wird folgender Absatz 5 ergänzt:

  7. "(5) Die unter Buchst. e), f) und g) genannten Beiträge werden vom Allgemeinen Studierendenausschuss verwaltet. Sollten diese Mittel während eines Haushaltsjahres nicht für den vorgeschriebenen Zweck aufgebraucht werden, ist eine Rücklage in Höhe des Restbetrages zu bilden. Diese Rücklage wird im Folgejahr aufgelöst, und die Mittel stehen den entsprechenden Referaten zusätzlich zur Verfügung."
2. § 6 Abs. 2 wird wie folgt neu gefasst:
    "§ 3 Abs. 1 gilt ab dem Wintersemester 2002/2003."

Artikel II

Die Änderung der Beitragsordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe im Verkündungsblatt der Universität Bielefeld - Amtliche Bekanntmachungen - in Kraft.
 

Ausgefertigt aufgrund der Beschlüsse des Studierendenparlaments vom 17. Februar und 18. April 2002 und der Genehmigungen des Rektorats vom 19. März und 23. April 2002.

Bielefeld, den 2. Mai 2002

Der Vorsitzende
des Studierendenparlaments
der Universität Bielefeld
Hannes Oenning